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Formel 1 Melbourne

Helmut Marko lobt Sergio Perez: In Melbourne "auf Augenhöhe mit Max"

Sergio Perez holt an einem schwierigen Wochenende für das Red-Bull-Formel-1-Team in Australien das Maximum heraus - Helmut Marko ist voll des Lobes

Nach dem Ausfall von Max Verstappen beim Grand Prix von Australien lag es an Sergio Perez, die Kohlen für das Red-Bull-Team aus dem Feuer zu holen. Mit dem zweiten Platz konnte der Mexikaner an einem schwierigen Tag für das Team Schadenbegrenzung betreiben.

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko ist nach dem Rennen voll des Lobes für Perez: "Checo ist ein tolles Rennen gefahren und war auf Augenhöhe mit Max. Am Start hat er zwar eine Position verloren, aber das war ein Sensationsstart von Hamilton."

Obwohl Perez das Tempo von Spitzenreiter Charles Leclerc zu keiner Zeit mitgehen konnte, habe er laut Marko überlegt, die schnellste Rennrunde zu fahren. "Das war aber ein hoffnungsloser Fall, da Leclerc über eine Sekunde schneller war", sagt Marko.

Red Bull ohne Chance gegen Ferrari im Rennen

Besonders ist er mit der aufstrebenden Qualifyingform von Perez zufrieden, was in der vergangenen Saison seine große Schwäche war: "Genau das erwarten wir von ihm. Und heute sind wir froh, dass Checo zumindest Zweiter werden konnte."

Perez gibt zu, dass das Rennen alles andere als leicht gewesen ist, da man eher gegen Mercedes als gegen Leclerc gekämpft hat. "Ferrari war heute sehr stark und wir hatten nie eine Chance gegen sie. Das ist jetzt das erste Wochenende gewesen, wo sie uns wirklich überlegen waren", sagt er.

"Im Qualifying waren wir eigentlich noch nah dran, aber heute waren sie auf einem anderen Level. Ich denke, dass wir ein paar schlechte Entscheidungen mit dem Auto getroffen haben, weil unsere Balance nicht gut war."

Perez im Pech mit der Safety-Car-Phase

Perez ist dabei vor allem mit der ersten Rennhälfte unzufrieden: "Mein erster Stint war sehr schwach, da wir einen hohen Reifenverschleiß hatten. Zudem hat mich Lewis am Start überholt, weshalb es erst einmal darum ging, die Position wiederzubekommen."

Angesprochen auf sein Duell mit Hamilton, sagt er: "Es ist immer schön, mit Lewis zu kämpfen. Es ist hartes, aber faires Racing. Es ist schade, dass die FIA die eine DRS-Zone gestrichen hat, weil das Racing sonst noch besser gewesen wäre."

Im Rennen habe er zudem Pech mit der Safety-Car-Phase gehabt, welche durch Sebastian Vettels Unfall ausgelöst wurde. "Da haben wir zwei Positionen verloren, die wir später zurückkämpfen mussten. Und dann haben wir auch noch Max verloren. In den ersten Rennen wurden wir einfach vom Pech verfolgt", so Perez.

Langsame Kurven die Problemzone des RB18

Der Red Bull scheint insbesondere in langsamen Kurven seine Probleme zu haben, da sich Perez und Verstappen mehrfach über das gesamte Wochenende in der engen vorletzten Kurve verbremsten.

"Es ist Teil unseres Problems. Der dritte Sektor hat uns gar nicht gelegen, weil wir mit dem Auto einen Kompromiss eingehen mussten. Es ist sehr sensibel und somit ist es einfach etwas falsch zu machen", erklärt Perez.

Neben der Fahrweise ist der Mexikaner auch über die Zuverlässigkeit des RB18 besorgt, da man das Auto bereits drei Mal in dieser Saison vorzeitig abstellen musste. "Wir haben in den ersten drei Rennen schon so viele Punkte verloren, die kostspielig für die Weltmeisterschaft werden könnten", sagt er.

Red Bull aktuell in der WM sogar hinter Mercedes

Dies zeigt sich bereits in der WM-Tabelle, wo Red Bull aktuell zehn Punkte hinter dem schwächelnden Mercedes-Team auf Rang drei liegt. In der Fahrerweltmeisterschaft ist der amtierende Weltmeister Verstappen sogar nur Sechster mit ganzen 46 Punkten Rückstand auf WM-Führer Leclerc.

Perez hofft aber, dass das Team die Zuverlässigkeitsprobleme schnell beheben kann, um wieder mit Ferrari kämpfen zu können. Die Fabrik in Milton Keynes läuft aktuell auf Hochtouren, um den Rückstand auf die Scuderia zu verkürzen.

"Wir sind heute mit unterschiedlichen Konfigurationen gefahren und haben daher in den nächsten Wochen eine Menge zu analysieren. Es sieht aber so aus, als würden wir die Reifen stärker als Ferrari beanspruchen", erklärt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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