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Helmut Marko: RB16 ein "aggressives Auto mit Riesenpotenzial"

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Helmut Marko: RB16 ein "aggressives Auto mit Riesenpotenzial"
Autor:
Co-Autor: Ronald Vording
23.03.2020, 10:38

Red Bull wähnt sich mit dem RB16 von Max Verstappen und Alexander Albon in einer guten Ausgangslage für 2020, sofern irgendwann gefahren wird

"Wir sehen uns als der erste Verfolger von Mercedes", sagt Helmut Marko selbstbewusst. Der Red-Bull-Sportchef gibt sich vor dem ersten Formel-1-Rennen des Jahres zuversichtlich und kündigt an: "Wir wollen unsere Chance nutzen und mit Max um den Titel mitfahren." Sofern natürlich in der Saison 2020 überhaupt Rennen gefahren werden. Motorsport-Absagen weltweit in unserem Coronavirus-Ticker verfolgen!

Wenn ja, dann sei mit dem RB16 auf jeden Fall zu rechnen, wie Marko bei 'Österreich' erklärt: "Wir haben ein aggressives Auto mit Riesenpotenzial. Auch bei unserem Honda-Motor ist was weitergegangen."

Favorit bleibe jedoch Lewis Hamilton mit Mercedes, weil der sechsmalige Weltmeister noch immer "das beste Gesamtpaket" zur Verfügung habe, so Marko weiter. Ferrari aber sieht er im Hintertreffen: "Denen fehlt der Speed."

Das Ziel bleibt, Verstappen zum Champion zu machen

Gute Voraussetzungen also für Red Bull, in diesem Jahr zum ganz großen Wurf auszuholen? Marko jedenfalls setzt sein Team unter Erfolgsdruck und sagt: "Es bleibt unser erklärtes Ziel, Max Verstappen zum jüngsten Weltmeister zu machen. Und das kann sich nur mehr heuer ausgehen."

In der Tat: Verstappen (Jahrgang 1997) ist bereits 22 Jahre alt, der aktuelle Rekordhalter Sebastian Vettel gewann seinen ersten Titel 2010 im Alter von 23 Jahren.

Derzeit aber ist Verstappen zum Stillsitzen gezwungen und vertreibt sich die Wartezeit auf den Saisonstart unter anderem mit E-Sport und Simulationen. In Gedanken ist er aber ständig bei seinem echten RB16 und meint bei 'Ziggo Sport': "In unserem Werk arbeitet das Team weiter sehr intensiv an unserem Auto. Da steht also nichts still."

Australien-Eindrücke von Verstappen

"Hoffentlich", so Verstappen weiter, mache sich diese Arbeit hinter den Kulissen auch bezahlt. "Es ist aber schwer zu sagen, wie viel Zeit wir finden können. Das kommt ganz darauf an, wie viele neue Dinge wir in den kommenden Wochen entwickeln. Ich hoffe jedenfalls, es geht ziemlich vorwärts für uns."

Erst einmal ging es aber zurück aus Australien, und zwar unverrichteter Dinge, weil das Auftaktrennen der Formel 1 2020 kurzfristig abgesagt wurde. Verstappen zeigt aber Verständnis dafür und sagt: "Es wurde mit jeder Stunde ernster."

"Als Fahrer willst du natürlich immer das Rennen fahren, aber man muss schon auch bedenken, was vor Ort im Fahrerlager passiert. Unterm Strich war es nicht möglich, dass wir fahren. Das musst du dann akzeptieren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen