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Honda: Formel-1-Verbleib nach 2020 ist eine Kostenfrage

Der Aufschwung von Red Bull ist unübersehbar, doch ob das Formel-1-Projekt von Honda über 2020 hinaus fortgesetzt wird, ist noch nicht entschieden

Honda: Formel-1-Verbleib nach 2020 ist eine Kostenfrage

Mit Red Bull ist Honda in der Formel 1 wieder zum Sieger geworden. Doch damit könnte es schon bald vorbei sein: Sollte die Honda-Konzernführung nicht für das Weitermachen stimmen, dann endet die moderne Honda-Ära in der Formel 1 bereits nach der kommenden Saison. Die Entscheidung darüber soll noch 2019 getroffen werden.

Deshalb muss laut Honda-Formel-1-Leiter Masashi Yamamoto in den nächsten Wochen eine Kernfrage beantwortet werden. Nämlich: Was würde es kosten, auch unter dem neuen Reglement ab 2021 als Motorenlieferant in der Formel 1 aufzutreten?

"Mit der Kostenberechnung haben wir bereits begonnen, wir besprechen das intern", sagt Yamamoto und verweist auf den "Druck", unter dem "alle Hersteller" stünden, das Thema Elektrifizierung zu forcieren. Dementsprechend brauche es ein schlüssiges und kostengünstiges Konzept, damit Honda künftig trotzdem in der Formel 1 antreten könne.

Ziel ist eine "Kostenbalance"

Dabei sein, das wäre dann aber nicht alles für die japanische Marke. Yamamoto erklärt: "Zu siegen hat Priorität. Wenn wir uns entscheiden, es machen zu wollen, dann wollen wir auch gewinnen." Sprich: Im Kampf gegen Ferrari, Mercedes und Renault reicht ein Schmalspurbudget wohl nicht aus.

Yamamoto sucht den Kompromiss und meint: "Es ist positiv, gute Ergebnisse zu haben. Noch wichtiger aber ist, eine gute Kostenbalance zu finden."

Warum gerade seine Abteilung einen Sparkurs hinnehmen müsse, erklärt Yamamoto mit dem hohen Aufwand, den Honda zuletzt betrieben hat: "Wir haben viel Budget für die Entwicklung aufgewendet, um zur Spitze aufzuschließen. Jetzt planen wir, wie wir das aktuelle Niveau halten, aber gleichzeitig die Kosten drücken können."

Helfen Einheitsteile?

An dieser Stelle könnten Einheitsteile ins Spiel kommen, wie sie nach wie vor auch für Formel-1-Antriebe im Gespräch sind. Yamamoto sieht hier jedoch den Regelgeber in der Pflicht: "Wenn die FIA zeigen könnte, dass wir 2025 dieses oder jenes Einheitsteil verwenden, dann hätte das vielleicht einen Einfluss auf unsere Entscheidung, ob wir weitermachen oder nicht. Denn das würde uns dabei helfen, beim Budget etwas langfristiger zu planen."

Wie rasch der Weltverband Antworten liefern kann, das könnte für Honda nach bisher drei Siegen und zwei Pole-Positions in diesem Jahr entscheidend sein: Der Beschluss über den Formel-1-Verbleib oder -Ausstieg nach 2020 soll noch vor Januar fallen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen