Honda-Motoren als letzte Chance für Red Bull?

Überraschung nicht ausgeschlossen: Red Bull könnte in der Formel-1-Saison 2016 mit Honda-Motoren antreten.

Eine Zusammenarbeit war bisher stets ausgeschlossen worden. Doch nun scheinen sich beide Seiten für ein gemeinsames Projekt zu interessieren – sofern sich Honda dazu bewegen lässt, im kommenden Jahr zwei Teams auszurüsten.

Dagegen hatte sich der japanische Hersteller bislang gesträubt. Aber Formel-1-Chef Bernie Ecclestone selbst könnte sich zugunsten von Red Bull in die Verhandlungen einschalten und Überzeugungsarbeit bei Honda leisten.

Sollte Red Bull Racing im kommenden Jahr tatsächlich mit Honda-Motoren fahren, würde Schwesterteam Toro Rosso vermutlich Ferrari-Vorjahresmotoren erhalten.

Honda will kein zweites Team ausrüsten - eigentlich

Eine Honda-Sprecherin hatte aber noch vor wenigen Wochen betont, dass Honda keinerlei Absicht habe, ein zusätzliches Team neben McLaren auszurüsten.

„Wir stehen dem Ansatz, in naher Zukunft weitere Rennställe zu versorgen, grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber“, so die Sprecherin damals. „Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass das schon 2016 in die Tat umgesetzt wird.“

McLaren müsste in jedem Fall seine Zustimmung geben, damit Red Bull ebenfalls Honda-Triebwerke erhalten könnte.

Für eine Zusammenarbeit spräche natürlich das Plus an Daten von gleich zwei Teams, was der Motorenentwicklung bei Honda sicherlich zuträglich wäre.

Nach Absagen von Ferrari und Mercedes sowie nach der Trennung von Renault ist Honda die letzte Hoffnung von Red Bull, um den Verbleib in der Formel 1 sicherzustellen.

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