Honda: Neue Prioritäten für Formel-1-Entwicklung

Honda macht Fortschritte. Doch nun gibt sich der Hersteller eine neue Entwicklungsrichtung vor.

Das Ziel dieser Maßnahmen ist, den Honda-Antriebsstrang weiter zu verbessern. So wie zuletzt in Russland. Dort hatten neue Komponenten für ein 20-PS-Plus gesorgt. Ein ermutigender Schritt. Aber auch nur ein kleiner.

Immerhin: „Alles hat so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagt McLaren-Rennleiter Eric Boullier.

Und jetzt ist Honda erneut gefragt: Über den Winter will der japanische Hersteller die Energiespeicher und die Energieabgabe im Auto optimieren. Das war bisher der größte Honda-Hemmschuh.

„Beim Verbrennungsmotor haben wir uns bereits gut gesteigert“, sagt Honda-Sportchef Yasuhisa Arai bei Motorsport.com. „Das zeigt sich nur leider nicht auf der Strecke.“

„Wir kriegen es noch nicht auf die Straße. Deshalb ist die Leistung noch nicht zufriedenstellend“, so der Japaner.

Auf den Geraden geht der Saft aus

Theoretisch kann ein Formel-1-Antriebsstrang durch Energierückgewinnung auf den Geraden bis zu 160 PS zusätzlich leisten.

Doch Honda hat diese Zusatzleistung nicht über eine komplette Runde zur Verfügung. Den Piloten geht auf langen Geradeauspassagen buchstäblich der Saft aus.

In den Augen von Fernando Alonso und Jenson Button ist das die größte Baustelle bei Honda. Umso mehr muss der japanische Hersteller nun in diesem Bereich investieren.

„Priorität hat jetzt, eine Lösung dafür zu finden“, meint Arai. „Wie weit uns das nach vorn bringt, lässt sich aber nicht sagen.“

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