Horner: Abtrieb-Motoren-Kombination der Schlüssel zum Erfolg

Laut Red-Bull-Teamchef war die Kombination aus Abtrieb und Motorleistung der Hauptfaktor für die gute Performance des Teams in Brasilien

Horner: Abtrieb-Motoren-Kombination der Schlüssel zum Erfolg

Max Verstappen hat den Grand Prix von Brasilien gewonnen und auch Alexander Albon war auf Podiumskurs, bis Lewis Hamilton in das Auto des Youngsters krachte. Obwohl Albon keine Punkte holte, war es für Red Bull ein erfolgreiches Formel-1-Wochenende. Laut Teamchef Christian Horner hat das Tempo auf der Geraden einen wichtigen Faktor ausgemacht.

Dabei ging es aber nicht nur um die Motorleistung, sondern auch um den Abtrieb, den das Auto generiert hat. Beide Einflüsse hätten zusammen den Schlüssel zum Erfolg gebracht, meint Horner. Damit spielt er die Rolle des Motors herunter, den die Rivalen als großen Vorteil für Red Bull in Interlagos angesehen haben.

"Man muss aber auch auf den Abtrieb schauen", erklärt Horner. "Ich denke, dass Mercedes auf mehr Abtrieb gesetzt hat als wir. Das hat ihnen vielleicht im Rennen geholfen, aber nicht im Qualifying. Im Rennen waren sie aber wettbewerbsfähig und am Ende eines Stints sogar stärker als wir. Es geht also um den Kompromiss, wie die Rundenzeiten generiert werden sollen.

Auch Honda spielt den Einfluss seines Antriebs herunter und sieht den Motor nicht allein dafür verantwortlich, dass Red Bull in Brasilien so stark war. "Die hohe Lage beeinflusst nicht nur den Antriebsstrang, sondern auch die Aerodynamik", so Toyoharu Tanabe. "Hier und in Mexiko hatten wir einfach ein starkes Paket."

Mit Bildmaterial von LAT.

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