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Horner verrät: Formel 1 verschiebt neue Regeln für 2021 auf Oktober

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Horner verrät: Formel 1 verschiebt neue Regeln für 2021 auf Oktober
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, Featured writer
08.06.2019, 17:38

Das neue Reglement für 2021 wird doch erst im Oktober final feststehen, das hat Christian Horner nach einem Meeting mit den Formel-1-Bossen verraten

In der vergangenen Woche wurde den zehn Teams das neue Formel-1-Reglement ab 2021 zugeschickt und damit überraschend noch deutlich vor der Deadline Ende Juni. Nach einem zähen Ringen hatte sich das nicht unbedingt abgezeichnet. Doch die Formel 1 wäre nicht die Formel 1, wenn es nicht weiter Streit, Diskussionen und eine erneute Aufschiebung gäbe.

Am heutigen Samstag trafen sich noch einmal alle Teamvertreter mit Liberty Media und FIA-Präsident Jean Todt zu einem Gespräch zusammen. Und wie Red-Bull-Teamboss Christian Horner verrät, hat man sich nun doch darauf verständigt, das endgültige Reglement noch bis zum Oktober zu verschieben - also nicht einmal 1,5 Jahre vor dem ersten geplanten Rennen unter dem neuen Reglement.

"Die grundlegenden Dinge sind vereinbart, aber es geht immer um ein paar Details", sagt Horner. Es heißt, dass die Teams mit dem Sportlichen Reglement und auch der Budgetdeckelung einverstanden sind, sich jedoch noch Widerstand gegen das Technische Reglement regt. Es geht um die Frage, wie einheitlich das neue Formel-1-Auto 2021 wird. Die FIA hatte zuletzt einige Ausschreibungen gestartet, um unnötige Kosten zu sparen.

Doch auch aerodynamisch soll in zwei Jahren vieles noch enger eingeschnürt sein, was den Teams nicht passt, weil man sich dadurch einem Einheitsauto annähert. "Es gibt ein paar Dinge, die noch unausgereift sind. Es wäre besser, wenn wir uns da noch einmal zusammensetzen", sagt Horner, ohne jedoch auf konkrete Details der offenen Fragen einzugehen.

Als Schlüssel einer möglichen Verschiebung gilt Renault, die gerne weiter an der Juni-Deadline festhalten würden - alle anderen Teams sollen mit der Verschiebung einverstanden sein. Teamchef Cyril Abiteboul hatte sich zuletzt schon kritisch gegen ein geplantes Entwicklungsembargo geäußert, weil den Franzosen dann wertvolle Zeit verloren geht, in der sich die Topteams noch für den WM-Kampf 2020 rüsten. Die Verschiebung der technischen Details hätte eine ähnliche Wirkung.

Trotzdem möchte FIA-Präsident Jean Todt alle Teams in Montreal dazu bekommen, ein entsprechendes Papier zu unterschrieben, damit der FIA-Weltrat die Aufschiebung in der kommenden Woche bestätigen kann.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Autor Norman Fischer