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Horner zuversichtlich: Red Bull baut "Momentum" für 2020 auf

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Horner zuversichtlich: Red Bull baut "Momentum" für 2020 auf
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
23.10.2019, 06:01

Teamchef Christian Horner erklärt, dass die Saison 2019 für Red Bull und Honda lediglich ein "Übergangsjahr" gewesen sei - 2020 möchte er ganz vorne angreifen

Seit der Sommerpause läuft es nicht mehr so recht bei Red Bull. Konnte Max Verstappen zwei der vier Rennen vor der Pause noch gewinnen, war für die Bullen in den fünf Rennen danach lediglich noch ein magerer Podestplatz drin. Christian Horner erklärt, dass ausgerechnet das Rennen in Singapur, in dem Verstappen Dritter wurde, die vielleicht größte Enttäuschung der zweiten Saisonhälfte gewesen sei.

"Singapur war komisch. Da haben wir unterperformt", erklärt der Teamchef und verrät: "Wir haben nicht das ganze Potenzial des Autos abrufen können." Den Grund dafür habe man mittlerweile gefunden. "Es war vorwiegend ein Problem mit dem Set-up", berichtet Horner und erinnert: "Wir haben trotzdem ein Podium geholt und beide Mercedes geschlagen."

Zufrieden sei man allerdings nicht gewesen. Denn in Singapur rechnete man sich auf allen Strecken seit der Sommerpause am meisten aus. "Russland verlief ungefähr so, wie wir es erwartet hatten", berichtet Horner. Dort holte man die Plätze vier und fünf. Und dass es in Belgien und Italien schwierig werden würde, war wegen diverser Motorenstrafen bereits vorher klar.

"Hoffentlich können wir in den verbleibenden Rennen wieder konkurrenzfähig sein", sagt Horner und erklärt zuversichtlich, man sei bereits "viel näher [an der Spitze] dran als vor zwölf Monaten." Tatsächlich steht Verstappen aktuell bei 212 WM-Punkten. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr waren es nur 173. Einen Anteil an dieser Entwicklung habe auch der neue Motorenpartner Honda.

Insgesamt seien laut Horner 2019 "viele gute Dinge" passiert - darunter auch die immer besser werdende Zusammenarbeit mit den Japanern. Horner erklärt, dass Honda den Motor mit jeder Ausbaustufe verbessert habe. Und 2019 sei ohnehin lediglich als "Übergangsjahr" geplant gewesen. Er hofft, dass sich die Kooperation mit Honda 2020 voll auszahlen wird.

Der Teamchef erklärt, dass man in den vergangenen Monaten ein "Momentum" für die Saison 2020 aufgebaut habe. Dann will Red Bull nach dem ersten WM-Titel seit 2013 greifen. Vorher stehen aber noch die letzten vier Saisonrennen 2019 auf dem Programm. Und da erklärte Verstappen zuletzt eher skeptisch, dass er nicht davon ausgehe, noch einen weiteren Sieg zu holen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann