Formel 1 2017

Hülkenberg glaubt: Top 10 im 1. Jahr mit Renault "schwierig zu erreichen"

Renault-Neuzugang Nico Hülkenberg stellt sich mit Blick auf die Formel-1-Saison 2017 auf ein Aufbaujahr ein und erklärt, warum.

Während Jolyon Palmer hofft, dass Renault in der Formel-1-Saison 2017 richtig durchstarten wird, stellt sich Neuzugang Nico Hülkenberg auf jede Menge Arbeit ein. Der Deutsche hat Force India verlassen und tritt in der kommenden Saison an der Seite von Palmer die Nachfolge des zu Haas wechselnden Kevin Magnussen an. Auf dem Papier ist Hülkenberg die klare Nummer 1 bei Renault.

In der Saison 2016, der 1. im Zuge der Rückkehr als reinrassiges Werksteam, gelangen Renault nur 8 WM-Punkte und Platz 9 in der Konstrukteurswertung. Dass er mit seinem neuen Arbeitgeber direkt auf dem Level seines alten Arbeitgebers Force India (173 WM-Punkte und Platz 4 in der Konstrukteurswertung) wird fahren können, glaubt Hülkenberg nicht.

"Ich gehe davon aus, dass das nächste Jahr noch ein Aufbaujahr sein wird. Da müssen wir einfach realistisch sein", so Hülkenberg, der weiß: "Sie haben ein recht schwieriges Jahr hinter sich. Speziell zu Saisonbeginn, als sie das Team gerade erst gekauft hatten, war es eine knifflige Angelegenheit. Der RS16 wurde im Grunde nicht weiterentwickelt."

Bildergalerie: Renault in der Formel-1-Saison 2016

Was die Erwartungen für 2017 – Jahr 2 nach der Übername des maladen Lotus-Teams – betrifft, so setzt Hülkenberg diese bewusst niedrig an: "Ich hoffe, das es im kommenden Jahr schon besser sein wird, aber ich gehe nicht davon aus, dass wir direkt in die Top 6 fahren können. Selbst die Top 10 werden schwierig zu erreichen sein."

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