James Key: Digitale 2022er-Autos werden gerade sehr real

Der Dezember ist für die Teams und die FIA eine stressige Zeit: Die Crashtests stehen an, und mittlerweile erwachen die Autos so langsam zum Leben

James Key: Digitale 2022er-Autos werden gerade sehr real

Die Formel-1-Saison 2022 rückt immer näher. In Abu Dhabi hatten die Teams erstmals die neuen 18-Zoll-Reifen von Pirelli getestet, die im kommenden Jahr Einsatz finden, und das Haas-Team hatte zuletzt schon verkündet, alle Crashtests mit seinem Boliden bestanden zu haben. Und Mercedes hatte uns kurz vor Weihnachten die erste Hörprobe des W13 gegeben.

"Die Dinge werden jetzt langsam sehr sichtbar", sagt McLaren-Teamchef James Key, nachdem die Ingenieure in den vergangenen Monaten vor allem mit Zahlen und Daten gearbeitet hatten. "Die Autos fühlen sich im Moment sehr lebendig und real an. Bislang waren sie digital, aber jetzt sind sie echt."

Von einem ruhigen Dezember ist bei den Teams auf jeden Fall nichts mehr zu spüren. Bis zum 12. Dezember ging die reguläre Saison, dazu kamen Testfahrten in der anschließenden Woche. Und parallel wird natürlich noch an den Fahrzeugen für die kommende Saison gewerkelt.

"Der Dezember ist für die Teams und für die FIA eine stressige Zeit, weil sie bei all den Tests dabei sein und sie durchführen müssen", sagt Key. Denn normalerweise beginnen nun eben die Crashtests für die wichtigsten Komponenten. Und wer da durchfällt, dem steht noch mehr Arbeit ins Haus.

"Aber mit der Budgetgrenze und einem komplett neuen Auto wird man nicht unbedingt ans Limit gehen", glaubt der Brite. "Vielleicht 2023 oder 2024, wenn alles etwas mehr gesetzt ist und wir uns an unser neues Umfeld gewöhnt haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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