Jean Todt nicht wie Roosevelt: Trotz Coronakrise keine weitere FIA-Amtszeit

FIA-Präsident Jean Todt schließt aus, dass er seine Zeit an der Spitze des Verbandes aufgrund der Coronakrise verlängert - Drei Amtszeiten als Maximum

Jean Todt nicht wie Roosevelt: Trotz Coronakrise keine weitere FIA-Amtszeit

Bis 2021 ist Jean Todt noch für das Amt des FIA-Präsidenten gewählt, doch danach wird für den mittlerweile 74-Jährigen definitiv Schluss sein. Die Statuten sehen vor, dass ein FIA-Präsident nur drei Amtszeiten haben darf - und der Franzose befindet sich derzeit in seiner dritten.

In der politischen Weltgeschichte gab es jedoch schon einige Beispiele, in denen solche Regeln in Krisenzeiten aufgehoben wurden. Alle US-Präsidenten werden etwa maximal für acht Jahre ins Amt gewählt, doch aufgrund des Zweiten Weltkrieges bekam Franklin D. Roosevelt nicht nur zwei Amtszeiten, sondern wurde bis zu seinem Tod 1945 gleich viermal gewählt.

Ein ähnliches Vorgehen wegen der Coronakrise und den möglichen Auswirkungen plant Todt aber nicht: "Auch wenn es viele Anfragen gibt, werde ich die Statuten nicht verändern, um mehr als die drei Amtszeiten auszuführen, die ich hoffentlich haben werde", so der Franzose, der 2009 Nachfolger von Max Mosley wurde.

Bis dahin geht Todt aber weiter mit Eifer an die Arbeit: "Ich liebe, was ich tue", sagt er im Interview mit 'Motorsport.com'. "Es ist ein Segen, dass ich immer noch diese Leidenschaft und Energie besitze."

Das komplette Exklusivinterview mit FIA-Präsident Jean Todt wird am Montag auf Motorsport-Total.com veröffentlicht.

Weitere Co-Autoren: James Allen. Mit Bildmaterial von LAT.

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