Jetzt auf Hamilton-Niveau? Das war Max Verstappens Wendepunkt

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Jetzt auf Hamilton-Niveau? Das war Max Verstappens Wendepunkt
Autor: Heiko Stritzke
Co-Autor: Adam Cooper
02.10.2018, 13:03

Max Verstappen fährt in jüngster Zeit bärenstarke Rennen für Red Bull - Marko lobt ihn auf das Niveau von Lewis Hamilton - Was seine Saison verändert hat

53:16 - so lautet die WM-Punkte-Bilanz der Red-Bull-Piloten seit der Sommerpause in der Formel 1. Max Verstappen hat Daniel Ricciardo völlig überrumpelt und liegt in der WM-Tabelle jetzt 24 Punkte vor dem Australier. Nach dem völlig verkorksten Auftakt in die Saison hätte das wohl kaum jemand für möglich gehalten. Doch Verstappen fährt auf einem neuen Niveau: Zweimal fuhr er in den letzten vier Rennen mit dem gegenüber Mercedes und Ferrari unterlegenen Red Bull aufs Podium.

Überhol-Gala von Verstappen in Sotschi:

Helmut Marko überschlägt sich nach der Gala-Vorstellung in Sotschi. "Er ist im Moment der einzige, der sich auf dem Niveau von Hamilton bewegt", feiert der Red-Bull-Motorsportberater bei 'Auto Motor und Sport' seinen Star im Team. "Er hat links, rechts, oben und unten überholt und seine Gegner wussten gar nicht, was da passiert ist.

Der Knoten war natürlich schon weit vor der Sommerpause aufgegangen und auch nicht erst seit dem überraschenden Sieg in Spielberg. "Seit Monaco ist er wirklich extrem stark", lobt ihn Teamchef Christian Horner. "Er hat großartige Rennen gezeigt, ist gereift und hat jetzt ein ordentliches Maß an Erfahrung gesammelt." Und dabei darf man nicht vergessen, dass er gerade erst 21 Jahre alt geworden ist - ein Alter, in dem viele erst in der Formel 1 debütieren.

Max Verstappen, Red Bull Racing walks away with a marshal after crashing

Max Verstappen, Red Bull Racing walks away with a marshal after crashing

Foto:

"Monaco hat ihm sehr weh getan, weil er bis zu seinem Unfall [im dritten Freien Training] sehr schnell war", bekräftigt Horner. "Das war eine harte Nuss für ihn. Seitdem fährt er unglaublich gut."

Auch für Daniel Ricciardo war Monaco ein Wendepunkt, allerdings zum Negativen. Seit seinem Sieg im Fürstentum kam er nicht mehr über Platz vier hinaus. Mittlerweile stehen sechs Ausfälle in der Formel-1-Saison 2018 zu Buche - doppelt so viele wie beim zu Beginn der Saison als "Crashkid" verschrienen Verstappen. Nicht nur die anhaltende Technikseuche, auch der Speed von Verstappen setzen ihm zu. Er wechselt 2019 zu Renault.

Christian Horner glaubt aber nicht, dass sich das negativ auf seine Motivation auswirken wird: "Das glaube ich nicht. Er hat einen sehr konkurrenzfähigen Teamkollegen in Max und ich bin überzeugt, dass er seine Red-Bull-Karriere auf einem Hoch beenden möchte."

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