Jolyon Palmer klagt: Kann bei Renault mein Talent nicht zeigen

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Jolyon Palmer klagt: Kann bei Renault mein Talent nicht zeigen
Pablo Elizalde
Autor: Pablo Elizalde
Übersetzung: Stefan Ehlen
14.09.2016, 06:57

Formel-1-Neuling Jolyon Palmer hat einen schweren Stand im Renault-Werksteam, weil er nur wenige Gelegenheiten bekommt, sich in Szene zu setzen.

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Crash: Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16; Felipe Nasr, Sauber C35
Julien Simon-Chautemps, Renault Sport F1 Team Renningenieur mit Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16

"Das ist sehr schade, denn ich habe manchmal das Gefühl, ich fahre ein richtig gutes Rennen. Aber das erfährt niemand, weil ich außerhalb der Top 10 fahre", sagt Palmer.

"Es ist einfach schwieriger, einen guten Eindruck zu hinterlassen – in einem Auto, das unter normalen Bedingungen schon in Q1 ausscheidet. Im Rennen ist es nochmals viel schwieriger, um Punkte zu kämpfen."

Würde sein Renault-Team vorn mitspielen, wäre auch die Wahrnehmung seiner Person eine andere, meint Palmer. "In den Top 10 würde man mal für ein gutes Rennen oder ein tolles Manöver anerkannt werden." Doch das sei unter den gegebenen Umständen schier nicht möglich.

"Da ist es schon einfacher, das Team, für das du fährst, von dir zu überzeugen. Denn sie sehen alle deine Daten und durchleuchten dein Rennen ganz genau. Wenn du also gut abschneidest, wird es die Mannschaft erkennen", erklärt Palmer.

Das mache es jedoch schwer für Vertragsverhandlungen, schließlich könnten andere Teams die Leistung Palmers kaum einordnen. "Sie sehen einfach nur das Ergebnis" – und das bisher beste in Palmers Formel-1-Karriere ist ein elfter Platz vom Eröffnungsrennen in Australien. Seither gab es noch zwölfte Ränge, aber eben keine Punkteposition.

Er habe dennoch eine Chance, auch 2017 bei Renault zu fahren, betont Palmer. "Ich stehe auf der Liste, aber eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Deshalb versuche ich, jedes Wochenende eine gute Leistung zu erbringen. Ich will zeigen, dass ich in das Cockpit gehöre."

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Autor Pablo Elizalde
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