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Keine Markübersättigung: Formel 1 ohne Angst vor drei US-Rennen im Jahr 2023

Die Formel 1 erwartet keine Marktübersättigung mit drei Formel-1-Rennen in den USA - Austin, Miami und Las Vegas sind die drei Austragungsorte

Die Formel 1 plant in der Saison 2023 mit drei Rennen in den Vereinigten Staaten von Amerika: Austin in Texas, Miami in Florida und Las Vegas in Nevada. Von einer Übersättigung des Marktes in Nordamerika geht Formel-1-Boss Stefano Domenicali nicht aus, da die verschiedenen Läufe große Vorteile für das Geschäft der Königsklasse bringen sollen.

Die USA haben eine Fläche von rund 9.5 Millionen Quadratkilometer, was ungefähr der Größe von Europa mit zehn Millionen Quadratkilometern entspricht. Während in den USA nur drei Rennen geplant sind, werden in Europa mindestens acht Rennen erwartet. In Nordamerika kommen in den Nachbarländern noch die Grands Prix von Kanada und Mexiko hinzu.

Da die Strecken in den USA in Austin, Miami und Las Vegas außerdem über das Land verteilt liegen, hat die Formel 1 keinen Zweifel daran, dass das zusätzlich Rennen in der Wüste von Nevada ein großer Erfolg wird. Die Rückkehr nach Sin-City soll auf einem 6,11 Kilometer langen Straßenkurs ausgetragen werden und erst einmal für drei Jahre über die Bühne gehen.

Vorteile für alle Seiten

"Es gibt keine Übersättigung, sondern nur Mehrwert für alle, da wir verschiedene Zielgruppe erreichen - demographisch und auch von der Lage her", sagt Formel-1-Boss Domenicali. "Das Schöne am Wachstum unseres Sports in diesem Land ist, dass wir viele junge Menschen erreichen, die anfangen, sich für unseren Sport zu begeistern."

Liberty-Media-Geschäftsführer Greg Maffei pflichtet dem bei und sieht noch weitere Chancen: Er glaubt, dass die Rennen in den USA nicht nur in Nordamerika, sondern international ein großer Erfolg werden. "Was die Formel 1 so besonders macht, ist ihre globale Natur", sagt er. "Die Zuschauerschaft, die nach Miami reisen wird, ist global." Das gelte auch für Austin.

Deshalb ist sich Maffei sicher, dass auch in Las Vegas Menschen aus aller Welt an die Strecke kommen werden, um sich das Formel-1-Rennen anzuschauen. "Es geht hier nicht nur um die Fans in den USA", stellt er klar. In der Saison 2021 wurde beim Grand Prix der USA in Austin eine Zuschauerzahl von 400.000 Fans an der Strecke bekanntgegeben - ein Erfolg, da die Formel 1 in den USA keinen einfachen Einstand hatte.

Europa weiterhin die Wurzeln des Sports

Miami wird in der Saison 2022 sein Debüt in der Königsklasse feiern, während Austin erst kürzlich einen neuen Fünf-Jahresvertrag mit der Formel 1 geschlossen hat. Die Zukunft der Königsklasse in den USA ist damit gesichert. "Vor drei Jahren war es noch schwierig, einen Grand Prix mit Fans zu füllen, jetzt werden wir zwei ausverkaufte Events haben", so Domenicali über die Situation in den USA.

Obwohl die Formel 1 immer mehr in die USA und den Nahen Osten expandiert, wolle Domenicali die Wurzeln der Weltmeisterschaft nicht vergessen, die in Europa liegen und sich auf die ganze Welt ausgebreitet haben. "Das ist unsere Dimension und wir werden auch in Zukunft so bleiben", stellt der Formel-1-Strippenzieher klar.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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