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"Keine Sternstunde von mir": Hülkenberg nimmt Q1-Aus auf sich

Nico Hülkenberg gibt sich selbst die Schuld für seinen Abflug und das Ausscheiden in Q1 - Daniel Ricciardo schafft mit anfänglichen Zweifeln doch die Top 10

"Keine Sternstunde von mir": Hülkenberg nimmt Q1-Aus auf sich

"Ich kann nur mir selbst die Schuld geben", hadert Nico Hülkenberg nach seinem Aus in Q1 im Qualifying von Barcelona. Der Renault-Pilot hatte nur die 16.-schnellste Zeit fahren können, nachdem er auf seinem ersten Versuch abgeflogen war. Dabei beschädigte er sich den neuen Frontflügel und musste anschließend zur Reparatur an die Box.

"Das war wirklich keine Sternstunde von mir", ärgert sich Hülkenberg über sich selbst. "Ich habe mich in Kurve 4 einfach verbremst und wollte vielleicht zu früh zu viel." Abseits der Ideallinie gibt es in dieser Kurve kaum Grip, sodass der Renault ins Kiesbett rodelte und schließlich sogar leicht in die Streckenbegrenzung einschlug. "Das ganze Auto wurde mit Steinchen bombardiert, von daher haben viele kleine Teilchen gefehlt."

Obwohl er laut eigener Aussage einen weiteren Frontflügel der neuen Spezifikation draufbekam, konnte Hülkenberg spüren, dass ihm Abtrieb auf der Vorderachse verlorenging. "Von daher war es schwierig, da noch etwas gutzumachen", so der Deutsche.

Ricciardo wusste: Renault hat Q3 in sich

Besser machte es sein Teamkollege Daniel Ricciardo. Der Australier schaffte den Einzug in Q3 und wurde Zehnter, was ihn recht zufrieden stimmt: "Ich denke, dass uns das nicht jeder zugetraut hat, von daher war ich glücklich darüber", sagt er. Auch er selbst hatte zwischenzeitlich Zweifel, ob das Auto gut genug für den letzten Qualifying-Abschnitt ist.

 

Zwar konnte er zu Beginn des Trainings am Freitag spüren, dass das Auto generell funktioniert, allerdings schien es anschließend keine Fortschritte zu machen. "Manchmal ist das Auto ziemlich gut und in der nächsten Session wieder nicht. Es ist also schwer, etwas herauszulesen" erklärt Ricciardo. Doch er hatte das Gefühl, dass der Renault Q3 noch tief in sich hat - und so kam es auch.

"Ich wusste vom ersten Versuch an, dass wir nah dran sein würden. In Q1 habe ich einen kleinen Fehler gemacht, der fast zum Aus geführt hätte, aber in Q2 hatte ich die Zuversicht, dass wir es mit der richtigen Runde schaffen können", so Ricciardo weiter. Das einzige was am Ende zur Perfektion gefehlt habe: "mein Q3-Versuch. In Kurve 13 habe ich das Auto verloren und musste die Runde abbrechen. Das hätte mir Platz neun gebracht."

Top 10 werden angepeilt

Trotz des Q3-Einzugs wissen die Piloten, dass noch viel Arbeit auf sie wartet, wenn sie das Auto richtig einstellen wollen. "Die Balance ist nicht konstant und ändert sich während einer Session auch gerne einmal", sagt Hülkenberg. "Unser Arbeitsfenster scheint ziemlich klein zu sein, und das macht es manchmal schwierig, in den Rhythmus zu kommen."

Dem Emmericher macht dabei vor allem ein nervöses Heck zu schaffen. Die Balance wechselt beim Renault von Kurvenmitte zu -ausgang recht schnell. "Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, zu korrigieren. Das ist natürlich auf einer Strecke wie Barcelona, die einen extremen Fluss hat und nach Harmonie im Auto verlangt, brutal."

Punkte werden für Hülkenberg von Startplatz 16 aus schwierig, denn Barcelona gilt als überholfeindlicher Kurs. Auch Ricciardo muss nach seiner Startplatzstrafe aus Baku (drei Plätze) Boden gutmachen, strebt aber die Top 10 an. "Ich denke, dass unser Auto schnell genug ist", sagt er. Wie immer ist das Mittelfeld aber sehr eng und die Konkurrenz groß. "Wir müssen hoffen, dass die Rennpace von Haas nicht gut ist und sie das Feld etwas aufhalten und Kämpfe verursachen", so Ricciardo.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Barcelona
Subevent Qualifying
Autor Norman Fischer