Kimi Räikkönen: Alle neuen Strecken bestehen aus Tilke-Kurven

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist kein Freund der Strecken, die in den letzten Jahren in den Formel-1-Kalender aufgenommen wurden. Sie würden „alle gleich aussehen“, meint der Finne.

2016 sind es nicht weniger als sechs Kurse aus der Feder des deutschen Stardesigners Hermann Tilke, auf denen die Formel 1 im Laufe der Saison gastieren wird: Sakhir, Shanghai, Sotschi, Marina Bay, Sepang, Austin, Yas Marina und der neue Straßenkurs in Baku.

„Wenn wir an eine neue Strecke kommen, dann wissen wir schon, was wir erwarten können. Sie sehen alle gleich aus. Es gibt keine Bäume oder irgendetwas anderes in der Umgebung“, sagte Räikkönen gegenüber der finnischen Zeitung Turun Sanomat.

„Natürlich unterscheidet sich jeder Kurs immer etwas von den anderen und jede Kurve ist ein bisschen anders, am Ende bestehen aber alle neuen Strecken aus Tilke-Kurven.“

Er sei ein Fan der alten, traditionellen Strecken und hoffe, dass einige davon eines Tages wieder im Kalender auftauchen würden, erklärte der Finne.

„Ich mochte Magny-Cours – die Strecke war so anders und rund herum war nicht viel los“, nannte er die Strecke im Burgund, auf der am 22. Juni 2008 das letzte Formel 1-Rennen stattfand.

„Imola war eine der besten – die Atmosphäre da war fantastisch. Ich mag auch den Nürburgring.“

Zu guter Letzt nannte Räikkönen aber auch noch eine Strecke, deren Design ebenfalls in Hermann Tilkes Büro in Aachen enstand: „Die Türkei (Istanbul Park) war eine nette Strecke.“

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