Kimi Räikkönen beteuert: "Habe nichts gegen" Max Verstappen

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Kimi Räikkönen beteuert:
Charles Bradley
Autor: Charles Bradley
20.10.2016, 20:07

Kimi Räikkönen will die Zwischenfälle mit Max Verstappen im Verlauf der aktuellen Saison nicht überbewerten und fühlt sich auch mit 37 Jahren noch topfit für die Formel 1.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari
Max Verstappen, Red Bull Racing
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Kollision: Sebastian Vettel, Ferrari; Kimi Räikkönen, Ferrari; Max Verstappen, Red Bull Racing
Verbremser: Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Fans von Max Verstappen, Red Bull Racing
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen und Max Verstappen sind während der vergangenen Monate mehrfach aneinander geraten – sowohl auf als auch neben der Strecke. Es gab enge Manöver, es gab Kollisionen und es gab Wortgefechte über die Medien. Von einem vergifteten Verhältnis der beiden kann nach den Vorfällen bei den Grands Prix von Ungarn und Belgien aber keine Rede sein.

"Ich habe nichts gegen ihn. Er ist ein guter Fahrer und er leistet gute Arbeit", betont Räikkönen am Tag vor dem Trainingsauftakt zum Grand Prix der USA in Austin. Bei einer Einschätzung der Verstappen-Manöver verlässt sich Räikkönen auf die Rennkommissare.

"Natürlich sind ein paar Dinge etwas grenzwertig, aber die Kommissare werden das in den Rennen entscheiden. Langfristig gesehen gleicht sich sowieso alles aus", meint der Formel-1-Weltmeister von 2007, der am Montag dieser Woche seinen 37. Geburtstag feierte.

18 Jahre Altersunterschied kein Problem für Räikkönen

Seit seinem Formel-1-Debüt beim Grand Prix von Australien 2001 für Sauber hat es Räikkönen – mit Unterbrechung – auf 248 Grand-Prix-Starts gebracht. Verstappen, der vor wenigen Wochen 19 Jahre alt geworden ist, steht aktuell bei 36 Rennteilnahmen. Der Altersunterschied von 18 Jahren zwischen ihm und Verstappen ist für den "Iceman" aber nicht mehr als eine Zahl.

"Wenn ich das Gefühl hätte, dass ich langsamer fahren würde als vor 10 Jahren und dass es mir an etwas fehlen würde, dann wäre ich nicht hier. In diesem Fall würde ich weder meine Zeit noch die Zeit des Teams verschwenden", sagt Räikkönen und unterstreicht: "Ich fühle mich nicht alt. Die Zahlen zeigen, dass ich ein bisschen älter bin, aber persönlich fühle ich mich gut."

Mit Informationen von Charles Bradley

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