Kimi Räikkönen: Neuer Ferrari schon jetzt besser als Formel-1-Auto von 2015

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist von seinem Ferrari SF16-H recht angetan. Er sei schon jetzt besser als der SF15-T von 2015, lobt der Finne sein neues Arbeitsgerät.

Am Mittwoch übernahm der „Iceman“ den SF16-H von Sebastian Vettel, der an den ersten beiden Tagen die Zeitenliste anführte, hatte allerdings einen sehr holprigen Start. Am Vormittag konnte Räikkönen nur ein paar Installationsrunden fahren, da die Benzinpumpe seines Autos streikte.

Am Nachmittag drehte er 72 Runden und beendete den Tag als Dritter hinter Nico Hülkenberg und seinem ehemaligen Teamkollegen Romain Grosjean im neuen Haas-Renner.

„Natürlich war der Start nicht ideal. Wir haben einen halben Tag verloren, aber mitunter gibt es eben Probleme, die behoben werden müssen. Es hat nur ein bisschen lange gedauert“, sagte Räikkönen.

„Wir haben aber doch noch einige Runden geschafft. Zuerst versuchten wir kurze Runs, damit ich mich ein bisschen an das Auto gewöhnen konnte, am Nachmittag kamen dann die längeren Runs.“

„Das Gefühl, das das Auto vermittelt, ist recht gut. Ich bin sicher, dass es gut sein wird. Wir brauchen nur mehr Zeit im Auto, müssen an verschiedenen Dingen arbeiten und verschiedene Sachen ausprobieren.“

„Das Auto ist schon jetzt besser als das, was wir letztes Jahr hatten, also sind wir auf dem richtigen Weg.“

2014, bei seiner Rückkehr zu Ferrari, kam der Weltmeister von 2007 überhaupt nicht mit seinem Auto zurecht, 2015 lief schon besser und der neue Renner sei noch besser, sagt Räikkönen.

„Das komplette Auto ist anders, alles ist neu. Alles in allem ist das Handling auf vielen Gebieten, von denen wir letztes Jahr das Gefühl hatten, dass wir sie verbessern müssten, besser“, erklärte der 35-Jährige. „Die Frontpartie war das eine, aber es gab auch andere Baustellen.“

„Ich glaube, dass das Team einen sehr guten Job gemacht hat. Natürlich stehen wir erst am Anfang der Vorbereitung und haben noch viel Arbeit vor uns. Ich bin aber sicher, dass es ein gutes Auto ist.“

Mit Informationen von Roberto Chinchero und Valentin Khorounzhiy

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