Kommt mit Liberty Media ein Budgetlimit in die Formel 1?

Schon seit einigen Jahren ist es ein Thema, aber es wurde nie umgesetzt: Nun könnten die neuen Formel-1-Besitzer von Liberty Media ein Budgetlimit festlegen.

Das berichtet The Telegraph unter Berufung auf dem Unternehmen nahestehende Quellen.

"Es ist nicht sinnvoll, dass die Teams 400 Millionen Euro ausgeben", so ein namentlich nicht genannter Insider aus dem Umfeld von Liberty Media. "Dieses Geld tut nichts für die Fans. Es wird einfach nur für den Technologie-Wettbewerb verwendet."

"Das ist kein logisches Vorgehen. Und es hat bei den Ausgaben eine Zweiklassengesellschaft verursacht. Dabei sollte doch auch ein Underdog die Chance auf den Sieg haben."

Neu ist diese Sicht der Dinge allerdings nicht. Schon 2009 hätte eine Kostendeckelung in der Formel 1 greifen sollen, weshalb sich zum Beispiel die damaligen Teams HRT, Lotus und Manor zum Einstieg in die Rennserie entschlossen. Doch das Budgetlimit wurde nie durchgesetzt – und heute ist von den ehemaligen Neulingen nur noch Manor dabei.

Auch eine Kostengrenze von etwa 12 Millionen Euro für Kundenmotoren kam nach Widerstand von Ferrari zuletzt nicht zustande.

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