Kontroverse Tweets: Hill attackiert Teamchef und wirbt für den Iran

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Kontroverse Tweets: Hill attackiert Teamchef und wirbt für den Iran
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11.01.2019, 13:34

Mit zwei kontroversen Tweets hat Damon Hill für Diskussionen in den sozialen Medien gesorgt: Er ist offenbar der Meinung, die Formel 1 sollte im Iran gastieren

Ein scheinbar wenig kontroverses Interview von Franz Tost hat zu einem wütenden Tweet Damon Hills geführt. Der Weltmeister von 1996 reagierte auf Aussagen des Toro-Rosso-Teamchefs, nach denen die Formel-1-Teams Regeländerung zugunsten von mehr Überholaction blockieren würden - weil die Ingenieure nicht bereit wären, hohes Abtriebsniveau und hohes Kurventempo zu opfern.

Hill schreibt in Richtung Toro Rossos und des früheren McLaren-Pressesprechers Matt Bishop, der den Artikel teilte: "Die Sache ist, dass sie verdammt nochmal nie die verfluchten Fahrer fragen. Es ist wohl so, dass sie denken, sie wären nur stupide Idioten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Man sollte die Piloten fragen, ob sie Autos wollen, mit denen sie Rennen fahren können."

Offenbar zielt die Äußerung darauf ab, dass Tosts Idee in die gleiche Kerbe schlägt, die in den vergangenen Monaten von den Formel-1-Fahrern beackert wurde. Allerdings weitgehend erfolglos.

 

Es ist nicht der einzige kontroverse Kommentar, den Hill in jüngerer Vergangenheit auf Twitter tätigte. Er verbreitete auch ein belangloses Video einer iranischen Formel-1-Initiative und begriff es als Aufforderung, ein Rennen in dem international weitgehend isolierten Land zu veranstalten.

"Können die Formel 1 und die FIA helfen, die internationalen Beziehungen zu verbessern und mit Sport den Frieden fördern?", fragt Hill. "Mein Vater hat sich 1975 damit befasst, aber dann kam die Revolution dazwischen." Die Betreiber des iranischen Twitter-Accounts bedankten sich für die Unterstützung. Viele andere Nutzer des Kurznachrichten-Diensts echauffierten sich über die Idee.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Damon Hill
Autor Dominik Sharaf
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