Krisengipfel in Maranello: Ferrari-Präsident Marchionne will Antworten

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat sich selbst auf Spurensuche begeben und will mit Krisengesprächen in der Firmenzentrale in Maranello herausfinden, warum sein Formel-1-Team 2016 noch nicht gewonnen hat.

Laut Informationen von Motorsport.com traf sich Marchionne bereits mit leitenden Angestellten der Bereiche Chassis und Aerodynamik, um sich einen Eindruck von der Entwicklungsarbeit im Rennstall zu verschaffen.

Offenbar will der Ferrari-Chef nun in Eigenregie in Erfahrung bringen, wie viel Potenzial die Beteiligten im aktuellen SF16-H von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sehen und ob ihm bisher wahrheitsgemäß Bericht erstattet wurde.

 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Marchionne personelle Konsequenzen zieht, um Ferrari in der Formel 1 wieder auf die Siegerstraße zu bringen. Die Position von Teamchef Maurizio Arrivabene gilt derzeit jedoch als sicher.

Ferrari ist in der Formel-1-Saison 2016 bisher ohne Rennerfolg geblieben und droht nun im Entwicklungsrennen hinter Red Bull Racing zurückzufallen. Nach zehn Rennen liegt das italienische Traditionsteam nur sechs Punkte vor der österreichisch-britischen Konkurrenz auf Tabellenrang zwei.

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