Krisengipfel in Maranello: Ferrari-Präsident Marchionne will Antworten

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Krisengipfel in Maranello: Ferrari-Präsident Marchionne will Antworten
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Franco Nugnes
15.07.2016, 12:47

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat sich selbst auf Spurensuche begeben und will mit Krisengesprächen in der Firmenzentrale in Maranello herausfinden, warum sein Formel-1-Team 2016 noch nicht gewonnen hat.

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H der Box
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H; Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Sergio Marchionne, Ferrari-Präsident
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Maurizio Arrivabene, Ferrari Teamchef

Laut Informationen von Motorsport.com traf sich Marchionne bereits mit leitenden Angestellten der Bereiche Chassis und Aerodynamik, um sich einen Eindruck von der Entwicklungsarbeit im Rennstall zu verschaffen.

Offenbar will der Ferrari-Chef nun in Eigenregie in Erfahrung bringen, wie viel Potenzial die Beteiligten im aktuellen SF16-H von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sehen und ob ihm bisher wahrheitsgemäß Bericht erstattet wurde.

 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Marchionne personelle Konsequenzen zieht, um Ferrari in der Formel 1 wieder auf die Siegerstraße zu bringen. Die Position von Teamchef Maurizio Arrivabene gilt derzeit jedoch als sicher.

Ferrari ist in der Formel-1-Saison 2016 bisher ohne Rennerfolg geblieben und droht nun im Entwicklungsrennen hinter Red Bull Racing zurückzufallen. Nach zehn Rennen liegt das italienische Traditionsteam nur sechs Punkte vor der österreichisch-britischen Konkurrenz auf Tabellenrang zwei.

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