Kritik am Funk: Haas-Team lässt Romain Grosjean schimpfen

Teamchef Günther Steiner vom Haas F1 Team will seinen Fahrer Romain Grosjean nicht dafür maßregeln, dass sich der Franzose in Singapur lautstark am Teamfunk beschwert hat.

"Ihr kennt mich, ich lasse die Leute reden", sagt Steiner im Gespräch mit Motorsport.com. "Romain hat eine Meinung und ich sehe das nicht kritisch. Wenn er so sein will, dann in Ordnung."

Grosjean hatte in Singapur unter anderem behauptet, der VF-16 sei das schlechteste Auto, das er jemals bewegt habe.

Steiner kann diesen Gefühlsausbruch verstehen und meint: "Wir haben nach dem Rennen miteinander gesprochen. Er war verärgert. Mir würde das genau so gehen. Und auch ich bin verärgert."

In Singapur sei speziell am Fahrzeug von Grosjean zu viel schiefgegangen, räumt Steiner ein. Gleich im 1. Training gab es einen Turbofehler, im 2. Training habe man zu viel auf einmal erreichen wollen, im Qualifying landete Grosjean in der Wand und am Ende habe man gleich zweimal den Motor gewechselt.

"Romains Wochenende begann schlecht und wurde immer schlimmer", sagt Steiner. "Aber das liegt nun hinter uns. Er hat ja auch nichts falsch gemacht, also gibt es da nicht viel zu untersuchen. Romain muss sich einfach nur auf Malaysia vorbereiten."

"In Singapur kam einfach alles zusammen. So sollte es nicht sein, das weiß ich. Wir müssten besser sein. Aber wenn es halt mal schiefgeht, dann richtig…"

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