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Kritik am Klimaplan von Liberty Media: Ist das 2030-Ziel realistisch?

Laut Liberty Medias Plan, soll die Formel 1 bis 2030 CO2-neutral werden - Die Rechteinhaber zählen dabei auf die Fans und Kompensation

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Kritik am Klimaplan von Liberty Media: Ist das 2030-Ziel realistisch?

Motorsport und Umweltschutz, wie lässt sich das miteinander vereinbaren? Die Formel 1 hat sich einen ambitionierten Klimaplan auferlegt und will bis 2030 CO2-neutral werden. Das geht allerdings nicht ohne Kompensation und nur mithilfe der Fans.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Yath Gangakumaran, der Direktor für Strategie und Business-Entwicklung der Formel 1, über die ehrgeizigen Pläne der Königsklasse gesprochen. Er bezeichnet den ökologischen Fußabdruck des Sports als "wesentlich", berichtet die 'BBC'.

"Es hat keinen Sinn, sich ein Ziel zu setzen und das dann als Marketing-Gag zu verstehen. Man wird daran gemessen werden, und so soll es auch sein", verteidigt er das 2030-Ziel. Während die Boliden selbst nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen verursachen, sind besonders die Logistik und die Rennen selbst das Problem.

Nicht nur der Tross selbst verursacht CO2 aufgrund der Flug- und Frachtreisen, auch die Millionen an Fans verursachen Emissionen. Hier setzt die Kritik vieler Umweltschützer an, denn die Formel 1 kümmert sich nur um jene Emissionen, die der Sport selbst verursacht.

"Wir glauben, es ist zu schwierig zu kontrollieren, was unsere Fans machen. Schließlich sind sie für sich selbst verantwortlich. Es ist daher zielgerichteter und passender, uns darauf zu fokussieren, was wir selbst kontrollieren können."

Ein zweiter Kritikpunkt betrifft die Reduktion des CO2 durch Kompensation. Das bedeutet, dass zum Beispiel für Flüge ein gewisser Betrag bezahlt wird, abhängig davon wie viel CO2 man dadurch verursacht. Mit diesem Geld werden Umweltschutz-Initiativen unterstützt.

"Wir sind ein globaler Sport und haben Fans rund um die Welt, die die Formel 1 sehen wollen. Damit sind Reisen zwangsläufig ein Teil davon." Für Professor Mark Jenkins von der Cranfield Universität ist das 2030-Ziel von Liberty Media sehr hoch gesteckt.

"Ob das auch erreichbar sein wird, ist eine andere Frage." Er sieht die Aufstockung des Rennkalenders kritisch. "Die Formel 1 muss natürlich auch ihre Verkaufszahlen steigern, daher entsteht hier ein Zwiespalt." Auch die Budgetobergrenze sieht er kritisch, schließlich können die Teams dann weniger für Forschung im Bereich Nachhaltigkeit ausgeben.

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Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer