Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
FT1 in
20 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
26 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
40 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
68 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
75 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
89 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
103 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
110 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
124 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
131 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
145 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
159 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
187 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
194 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
208 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
215 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
229 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
243 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
250 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
264 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
278 Tagen
Details anzeigen:

Kritik am Klimaplan von Liberty Media: Ist das 2030-Ziel realistisch?

geteilte inhalte
kommentare
Kritik am Klimaplan von Liberty Media: Ist das 2030-Ziel realistisch?
Autor:
24.01.2020, 13:34

Laut Liberty Medias Plan, soll die Formel 1 bis 2030 CO2-neutral werden - Die Rechteinhaber zählen dabei auf die Fans und Kompensation

Motorsport und Umweltschutz, wie lässt sich das miteinander vereinbaren? Die Formel 1 hat sich einen ambitionierten Klimaplan auferlegt und will bis 2030 CO2-neutral werden. Das geht allerdings nicht ohne Kompensation und nur mithilfe der Fans.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Yath Gangakumaran, der Direktor für Strategie und Business-Entwicklung der Formel 1, über die ehrgeizigen Pläne der Königsklasse gesprochen. Er bezeichnet den ökologischen Fußabdruck des Sports als "wesentlich", berichtet die 'BBC'.

"Es hat keinen Sinn, sich ein Ziel zu setzen und das dann als Marketing-Gag zu verstehen. Man wird daran gemessen werden, und so soll es auch sein", verteidigt er das 2030-Ziel. Während die Boliden selbst nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen verursachen, sind besonders die Logistik und die Rennen selbst das Problem.

Nicht nur der Tross selbst verursacht CO2 aufgrund der Flug- und Frachtreisen, auch die Millionen an Fans verursachen Emissionen. Hier setzt die Kritik vieler Umweltschützer an, denn die Formel 1 kümmert sich nur um jene Emissionen, die der Sport selbst verursacht.

"Wir glauben, es ist zu schwierig zu kontrollieren, was unsere Fans machen. Schließlich sind sie für sich selbst verantwortlich. Es ist daher zielgerichteter und passender, uns darauf zu fokussieren, was wir selbst kontrollieren können."

Ein zweiter Kritikpunkt betrifft die Reduktion des CO2 durch Kompensation. Das bedeutet, dass zum Beispiel für Flüge ein gewisser Betrag bezahlt wird, abhängig davon wie viel CO2 man dadurch verursacht. Mit diesem Geld werden Umweltschutz-Initiativen unterstützt.

"Wir sind ein globaler Sport und haben Fans rund um die Welt, die die Formel 1 sehen wollen. Damit sind Reisen zwangsläufig ein Teil davon." Für Professor Mark Jenkins von der Cranfield Universität ist das 2030-Ziel von Liberty Media sehr hoch gesteckt.

"Ob das auch erreichbar sein wird, ist eine andere Frage." Er sieht die Aufstockung des Rennkalenders kritisch. "Die Formel 1 muss natürlich auch ihre Verkaufszahlen steigern, daher entsteht hier ein Zwiespalt." Auch die Budgetobergrenze sieht er kritisch, schließlich können die Teams dann weniger für Forschung im Bereich Nachhaltigkeit ausgeben.

Weitere Artikel zur Klimadebatte:

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Ferrari in Sorge: Neues Auto schlechter als gedacht?

Vorheriger Artikel

Ferrari in Sorge: Neues Auto schlechter als gedacht?

Nächster Artikel

Räikkönens neuer Renner: Alfa Romeo gibt Präsentationstermin bekannt

Räikkönens neuer Renner: Alfa Romeo gibt Präsentationstermin bekannt
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer