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Kubica: Trotz aussichtsloser Williams-Lage hat er "Spaß"

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Kubica: Trotz aussichtsloser Williams-Lage hat er "Spaß"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
26.04.2019, 05:19

Robert Kubica spricht über seinen Antrieb, trotz der bescheidenen Leistungen von Williams sein Comeback dennoch zu genießen

Im Durchschnitt fehlten Robert Kubica in den ersten drei Qualifyings der Saison 2019 rund 3,3 Sekunden auf die Pole-Position. Der Pole landete bislang in jedem Rennen auf dem effektiv letzten Platz, mit zwei (Bahrain und China) oder sogar drei Runden (Australien) Rückstand. Sein Comeback nach acht Jahren Auszeit hat er sich anders vorgestellt, dennoch ist ihm der Spaß noch nicht vergangen.

"Natürlich wäre es schön, wenn man gegen weitere andere Fahrer kämpfen könnte und näher am Mittelfeld dran ist, um wirklich kämpfen zu können, aber schon nach Australien habe ich gesagt, dass ich es genieße", beharrt Kubica darauf. 

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Der Pole erlebte nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011 eine lange Rehabilitationsphase und kämpfte sich mit eisernem Willen zurück in die Königsklasse. Zunächst war er Testfahrten für Renault gefahren, bevor er als dritter Fahrer bei Williams eine neue Heimat fand.

Seinem Comeback ins Renncockpit zu Beginn des Jahres wohnte ein gewisser Märchenzauber inne - auf dem Boden der Tatsachen kam der 34-Jährige aber besonders schnell wieder auf: "Es wäre natürlich schon schön, mehr Performance zu haben, aber dennoch habe ich Spaß."

Denn: "Es ist immer noch schöner und besser, ein Formel-1-Auto zu fahren, als am Fernseher zuschauen zu müssen." Das hat er jahrelang erlebt, deshalb freut er sich trotz der aussichtslosen Lage des Teams: "Es ist schön, wieder diese Gefühle zu spüren." 

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"Das sind spezielle Emotionen, die ich niemals hätte, wäre ich nur zu Hause", sieht er das Positive. Dennoch bedarf es einer großen Anstrengung des gesamten Teams, um die rote Laterne noch abzugeben. "Definitiv arbeitet jeder, so gut er kann."

Als Fahrer könne er nur für die Operation an der Rennstrecke sprechen, wo jedes Teammitglied alles gebe. "Natürlich würde jeder mehr Performance schätzen, das wäre einfacher. Aber dennoch zeigen alle großen Einsatz. Hoffentlich bleiben wir dran und können uns eines Tages verbessern."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer