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Lance Stroll enttäuscht über P3: "Hätte heute gewinnen können"

Racing-Point-Pilot Lance Stroll analysiert, wo er den Rennsieg in Sachir verloren hat - Schlüsselszenen nach dem Boxenstopp und in Runde 57

Lance Stroll enttäuscht über P3: "Hätte heute gewinnen können"

Lance Stroll fährt im zweiten Grand Prix in Bahrain als Dritter auf das Podium. Zum zweiten Mal in der Formel-1-Saison 2020 steht er auf dem Treppchen, ganz glücklich ist der Kanadier angesichts des Sieges seines Teamkollegen Sergio Perez allerdings nicht.

"Ein Teil in mir ist ein wenig enttäuscht, weil ich glaube, dass ich das Rennen gewinnen hätte können", meint der Kanadier nach dem packenden Thriller in der Wüste. Wo hat er den Premierensieg verloren?

Stroll konnte einen starken ersten Stint zeigen, er blieb ganze 42 Runden auf dem gebrauchten weichen Reifen auf der Strecke und arbeitete sich bis auf Position drei nach vorne - und lag zu jenem Zeitpunkt auch noch vor Esteban Ocon.

Undercut durch Ocon, Verbremser in Kurve 4

Als der Franzose in Runde 41 an die Box abbog, hatte er noch einen Rückstand von 1,7 Sekunden auf Stroll. Er versuchte, mit dem Undercut am Racing Point vorbeizukommen und stoppte in 2,4 Sekunden.

Der rosarote Kommandostand reagierte wenig später und funkte Stroll: "Box, box!" Er steckte in Runde 42 in 2,6 Sekunden auf den Medium-Reifen um und kam an der Boxengassen-Ausfahrt knapp vor dem Renault auf die Strecke zurück.

Jedoch hatte Ocon seine harten Reifen schon eine Runde lang aufgewärmt und kam mit Schwung in Kurve 1 an. Zunächst musste er sich noch hinter Stroll einreihen, doch mit DRS scherte er auf der Geraden hin zu Kurve 4 bald aus dem Windschatten aus.

 

Er drückte sich schließlich an der Außenseite am Kanadier vorbei. "Ich bin ein wenig weit rausgekommen nach meinem Boxenstopp und Esteban konnte an mir vorbeigehen. Danach hatte ich die Pace einfach nicht."

Eine weitere entscheidende Szene ereignete sich in Runde 57: Stroll lag weiterhin knapp hinter Ocon, dahinter lauerte Perez nach seinem zweiten Boxenstopp. Der Mexikaner war deutlich schneller als die beiden vor ihm. Aus Kurve 3 heraus nutzte er den Vorteil des DRS aus.

Zwar hatte auch Stroll den DRS-Vorteil, jedoch verbremste er sich in Kurve 4 hinein. Dadurch war das interne Duell der beiden Teamkollegen entschieden. Stroll musste sich hinter Perez und Ocon einreihen.

"Haben eine Runde zu spät gestoppt"

"Ich lag im Kampf gegen Esteban und Checo. Ich war mit dem DRS sehr spät dran aus Kurve 3 raus, daher konnte Sergio mich jagen. Und dann habe ich mich verteidigt, dabei habe ich mich verschätzt. Ich habe zu spät gebremst und dadurch haben die Räder blockiert."

1,4 Sekunden fehlten ihm im Ziel auf Ocon, satte 11,9 Sekunden auf Sieger Perez. Am Ende konnte er den dritten Rang zumindest noch gegen McLaren-Pilot Carlos Sainz verteidigen. "Ich bin aber sehr glücklich für das Team, das ist ein unglaubliches Ergebnis."

Würde er im Nachhinein etwas anders machen? "Ich glaube, wir haben einfach eine Runde zu spät gestoppt. Das ist das Einzige. Ich denke, wir hätten das ein wenig besser machen können. Das hat Esteban die Chance gegeben, um uns zu attackieren."

Dennoch ist er zufrieden mit der Pace des RP20 und der Performance am Sonntag. Für Stroll ist der dritte Platz sein drittes Formel-1-Podium. Der erste und dritte Platz seien genau das richtige Ergebnis für die Weltmeisterschaft, weiß Stroll.

Damit konnte Racing Point wieder den dritten WM-Rang zurückerobern. Für seinen Teamkollegen kann er sich am Ende auch freuen. "Ich freue mich für Sergio, er hat noch ein paar Rennen mit dem Team vor sich und hat so lange auf diesen Sieg warten müssen. An diesem Wochenende war es so weit, das freut mich wirklich."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Sachir 2
Subevent Rennen
Autor Maria Reyer