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Leclerc über Druck: "Ich bin da ein bisschen merkwürdig"

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Leclerc über Druck: "Ich bin da ein bisschen merkwürdig"
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07.04.2019, 16:38

Warum sich Charles Leclerc vom großen Namen Ferraris nicht einschüchtern lässt, sondern die Rolle als Stammfahrer als seine große Chance bezeichnet

Wie sich Charles Leclerc als Ferrari-Teamkollege von Sebastian Vettel macht? Eine gute Antwort auf diese Frage gibt nach zwei Rennen in der Saison 2019 der aktuelle Zwischenstand in der Fahrerwertung . Und eben dieser weist Leclerc als Vierten aus, mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Vettel. Hätte Leclerc in Bahrain nicht ein technischer Defekt ereilt, er wäre wahrscheinlich auch bereits Grand-Prix-Sieger. In jedem Fall fällt das erste Fazit zu seiner Person positiv aus.

Das liegt wohl auch daran, dass sich Leclerc vom großen Formel-1-Namen Ferrari überhaupt nicht einschüchtern lässt. Erfolgsdruck, so sagt er selbst, spüre er trotz der großen Historie nicht. "Ich bin da einfach ein bisschen merkwürdig", erklärt er auf Nachfrage bei 'Sky'. "Alle Fahrer sagen, sie spüren mehr Druck. Um ehrlich zu sein: Bei mir ist das nicht der Fall. Warum, das weiß ich aber nicht zu sagen."

Vielleicht, weil sich Leclerc selbst den meisten Druck macht. Der junge Monegasse macht keinen Hehl aus seinem Ehrgeiz, scheut auf der Strecke keinen Zweikampf, will alles dafür tun, um sich zu profilieren. "Ich will einfach bestmöglich sein", sagt Leclerc. "Ich versuche mich auf meine Schwächen zu konzentrieren, damit ich sie schnellstmöglich ausmerzen kann."

Experte: "Er wird es noch weit bringen"

Platz fünf in Australien, Platz drei in Bahrain, dazu eine Pole-Position - viele Schwächen hat Leclerc in der laufenden Saison noch nicht bewiesen. Dafür hat er allerdings viele Bewunderer gefunden. Der frühere Formel-1-Fahrer Anthony Davidson etwa sagt bei 'Sky': "Ich bin wirklich beeindruckt von ihm. Nicht nur von seinen Fähigkeiten hinter dem Lenkrad, sondern auch von seiner Arbeitseinstellung."

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Leclerc besteche bisher durch seine große Ausgeglichenheit. "Andererseits ist er aber auch sehr selbstkritisch. Und das ist eine gute Eigenschaft, die jeder gute Fahrer braucht", meint Davidson. "Ich glaube, er wird es noch weit bringen."

Mit seiner Berufung zum Ferrari-Stammpiloten in diesem Jahr hat es Leclerc in der Tat schon weiter gebracht als viele Formel-1-Kollegen. Und er selbst ist immer noch sehr erstaunt von allem bei Ferrari, schließlich sei dort im Vergleich zu Sauber "alles eine Nummer größer" - die Anlagen, die Ressourcen, die Mitarbeiterzahl. "Das bedeutet, es arbeiten viel mehr Leute an noch mehr Details", erklärt Leclerc. "und es ist schon sehr beeindruckend, wie methodisch alles abläuft."

Und es gibt auch noch angenehme Begleiterscheinungen, wie Leclerc hinzufügt. Seinen Ferrari-Straßenwagen zum Beispiel, den er als "ziemlich nett" beschreibt. Oder das ganz normale Auftreten am Rennwochenende: "Du verspürst einfach großen Stolz, wenn du mit diesem Shirt ins Fahrerlager kommst. Das", sagt Leclerc, "macht mir am meisten Freude."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Stefan Ehlen