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Legendäre Momente aus 14 Jahren Formel 1 Großer Preis von Singapur

Als Singapur 2008 in den F1-Kalender aufgenommen wurde, fand dort auch das allererste Nachtrennen der Formel 1 veranstalten. Seitdem ist die Strecke eine feste Größe, die nur während der Pandemie für zwei Saisons ausfiel.

Start zum GP Singapur 2023 auf dem Marina Bay Street Circuit in Singapur: Carlos Sainz Jr., Ferrari SF-23, führt

Foto: : Lionel Ng / Motorsport Images

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Die nahen Leitplanken rund um den Stadtkurs und die extremen klimatischen Bedingungen, die die Fahrer an den Rand der Erschöpfung treiben, machen das Rennen zu einem der härtesten überhaupt. Im Laufe der Jahre gab es jede Menge Action unter dem Flutlicht. 

Während sich die Formel 1 auf das diesjährige Rennen vorbereitet, blicken wir zurück auf die spektakulärsten Momente der letzten 14 Jahre und die Orte, an denen sie stattfanden. 

Die Start-Ziel-Gerade: Nico Hülkenbergs Dreher 

2016 gab es dramatische Szenen auf der Start-Ziel-Geraden, als der Force India von Nico Hülkenberg in der Boxenmauer landete, nachdem er von zwei Toro Rossos eingeklemmt worden war. Das Auto des Deutschen brach nach links aus und entging nur knapp einer Kollision mit Max Verstappen, bevor es rückwärts rutschte, während der Rest des Feldes vorbeiflog. 
 
Sechs Jahre zuvor, 2010, war Heikki Kovalainens Lotus auf der Geraden in Flammen aufgegangen, nachdem ein Kraftstoffventil gebrochen war. Der Finne musste einen Feuerlöscher aus der Box holen, um das Feuer zu löschen, während der Rest des Feldes das Rennen fortsetzte: "Vielleicht müssen sie mir mehr bezahlen, weil ich jetzt auch noch Feuerwehrmann bin!" 

Kurve 1: Frühzeitige Kollision

2017 gab es einen Schreckmoment für Max Verstappen, als er in der ersten Kurve in ein Ferrari-Sandwich geriet. Er und der von der Pole gestartete Sebastian Vettel kamen auf der feuchten Strecke nur langsam vom Fleck, und Kimi Räikkönen schoss von hinten heran, um einen Angriff zu starten. Doch es war ein einfach ein Ding der Unmöglichkeit, dass alle drei gleichzeitig an derselben Stelle hätten existieren können. In der Folge wurde Verstappen in Vettel hineingedrückt, stieß er mit Räikkönen zusammen, der daraufhin mit Verstappen kollidierte und den McLaren von Fernando Alonso mit sich riss. 

Kurve 3: Lewis Hamilton bleibt stehen

Hier blieb 2012 der McLaren von Lewis Hamilton stehen und schied aus dem Rennen aus, nachdem er dominant in Führung lag. Zu einer Zeit, als der Brite einen Wechsel zu Mercedes in Erwägung zog, verlor er durch den Getriebeschaden in Runde 23 nicht nur wichtigen Boden im Kampf um die Meisterschaft, sondern wurde möglicherweise auch in einer seine Karriere bestimmenden Entscheidung beeinflusst. 

The Singapore Sling

Dieser Streckenabschnitt, der 2013 von einer Schikane zu einer Linkskurve mit nur einem Scheitelpunkt umgestaltet wurde, war für viele Dramen gut. Früher katapultierten die hohen Randsteine die Autos oft in die Luft, und erwischten viele Fahrer - darunter Giancarlo Fisichella, Adrian Sutil und Kamui Kobayashi. Lewis Hamilton bezeichnete sie einmal als die "schlimmste Kurve, die er je in der Formel 1 gefahren ist". 

Kurve 7: Webber fährt mit dem Alonso-Taxi 

Im Jahr 2013 wurde Mark Webber hier von Fernando Alonso mitgenommen, nachdem er in der letzten Runde mit seinem Red Bull liegen geblieben war. Der Australier verließ sein defektes Auto und stieg auf den Seitenkasten des Ferrari - nur um später eine 10-Punkte-Startplatzstrafe wegen unerlaubten Betretens der Rennstrecke zu erhalten, während Alonso ebenfalls bestraft wurde, weil er ihn mitgenommen hatte.

Für Michael Schumacher endete das Rennen hier zwei Jahre zuvor, 2011, nach einem Kampf mit Force India-Pilot Sergio Perez. Schumacher im Mercedes kam besser aus der vorherigen Kurve heraus, konnte aber nicht weit genug rüberziehen, so dass sein linkes Vorderrad über das rechte Hinterrad seines Konkurrenten flog und sein Auto abhob und er geradeaus in die Leitplanken krachte. 

Kurve 13: Webbers Getriebeschaden 

Mark Webbers Red Bull schied beim Rennen 2008 in Kurve 13 mit einem Getriebeschaden aus. Red Bulls Teamchef Christian Horner behauptete, der Defekt sei durch einen plötzlichen Stromstoß verursacht worden, der durch die darunter verlaufende U-Bahn verursacht worden sein könnte. Ein Sprecher der öffentlichen Verkehrsbetriebe stellte jedoch klar, dass sich direkt unter der Strecke kein U-Bahn-Gleis befindet. Darüber hinaus sagte er: "Die Räder der Züge und die Laufschienen sind aus Metall und erzeugen daher keine statische Aufladung während des Zugbetriebs."     

Runde 14: Schumacher fliegt 

Michael Schumacher erlebte hier 2012 einen peinlichen Ausfall, als er dem Toro Rosso von Jean-Eric Vergne ins Heck fuhr. Karbonteile flogen, als die beiden Autos direkt in die Auslaufzone fuhren. Die Fahrer hatten Glück, dass sie unversehrt blieben. Der Ex-Champion entschuldigte sich sofort und sagte hinterher, er sei sich "nicht ganz sicher, warum es passiert ist", da er über eine verminderte Bremsleistung seines Mercedes klagte. 

Kurven 16, 17, 18, 19 

Diese Kurvengruppe wurde 2023 zu einer 397,9 m langen Geraden umgestaltet, weil das Stadion "The Float @ Marina Bay" zu einem Gemeinschafts- und Veranstaltungszentrum umgestaltet wird. Mit dieser Änderung änderte sich die Gesamtzahl der Kurven auf dem Marina Bay Street Circuit auf 19. Die Änderung wurde von den Fahrern begrüßt, so auch von George Russell, der sagte, dass dadurch der letzte Sektor und die Runde insgesamt "viel flüssiger" wurden. Er fügte hinzu: "Es verbessert definitiv die Erfahrung am Steuer und sollte zu besseren Rennen beitragen." 

Letzte Kurve: Strolls Glück im Unglück 

Im vergangenen Jahr verpasste Lance Stroll das Rennen, nachdem er im ersten Teil des Qualifyings in dieser Kurve schwer verunfallt war. Der Kanadier verlor bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle und fuhr direkt in die Leitplanken. Dabei wurde ein Großteil seines Aston Martin zerstört, doch dank der enormen Sicherheitsstandards der Formel 1 kam er mit dem Schrecken davon. Unglücklicherweise war das Auto zu stark beschädigt, um es rechtzeitig zu reparieren. Stroll war zudem zu angeschlagen, um das Rennen zu fahren. Er wird also in diesem Jahr darauf bedacht sein, hier wieder in die Erfolgsspur zu finden und Wiedergutmachung zu leisten.

Boxengasse: Massas defekter Benzinschlauch 

Beim Debütrennen 2008 gab es ebenfalls ein Drama, als Felipe Massa nach einem Tankstopp zu früh aus seiner Box entlassen wurde und mit dem noch an seinem Ferrari befestigten Benzinschlauch losfuhr. Die Mechaniker rannten ihm hinterher, um ihn am Ende der Boxengasse davon zu befreien. Viele Jahre später, 2022, brannte es in den Boxen, als Pierre Gaslys AlphaTauri Feuer fing. 

Besondere Momente: Hamiltons Pole, Vettels Siege und einige ganz besondere Helme 

Neben der Action in den einzelnen Kurven gab es im Laufe der Jahre auch einige ganz besondere Runden und Rennen. Auch die Fahrer haben sich immer wieder Mühe gegeben, um das Nachtrennen für die Fans zu etwas ganz Besonderem zu machen. 

So gab es nur wenig spektakulärere Momente im Qualifying als die Pole-Runde von Lewis Hamilton im Jahr 2018, die von Mercedes-Teamchef Toto Wolff beschrieben wurde als "die epischste Runde, die ich je von ihm gesehen habe".  

Und wenn es um die Rennen geht,  hat Sebastian Vettel zwei sehr glückliche Erinnerungen. Die erste, als er im dominanten RB9 die Konkurrenz zerschmetterte und mehr als eine halbe Minute vor seinem nächsten Herausforderer ins Ziel kam. Und die zweite 2019, als er sich nach einem frühen Boxenstopp durch das Feld kämpfen musste und sich so seinen letzten Grand-Prix-Sieg sicherte.

Man könnte noch einen ganzen Artikel darüber schreiben, was die Formel-1-Fahrer alles tun, um das Rennen in Singapur zu etwas Besonderem zu machen. Wer könnte jemals Vettels beleuchteten Helm aus dem Jahr 2012 vergessen? Die Oberseite enthielt eine Reihe kleiner weißer, batteriebetriebener LEDs, die bei Einbruch der Dunkelheit während des gesamten Rennens blinkten. Seitdem wurden sie jedoch nie wieder gesehen - denn die Verwendung von Lichtern und Batterien in Helmen wurde ab dem nächsten Rennen verboten! 

Im Jahr 2022 gab es noch mehr besondere Helme zu sehen: Lando Norris trug einen von Videospiel "Halo" inspirierten "Master Chief"-Helm, während Alex Albon einen Helm trug, der auf einer Zeichnung von Kindern des Waisenhauses Wat Sakraeo basierte. Auch Leclerc ließ es in diesem Jahr wieder funkeln, allerdings nicht mit blinkenden Lichtern, sondern mit einem goldenen, glitzernden Deckel, der die hellen Scheinwerfer der Strecke reflektierte. 

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Das F1 FORMEL 1-Logo, das F1-Logo, FORMEL 1, F1, FIA FORMEL 1 WELTMEISTERSCHAFT, SINGAPUR GRAND PRIX und verwandte Marken sind Marken von Formula One Licensing BV, einem Formel 1-Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

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