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Lewis Hamilton: Ferrari hat einen Power-Modus, den wir nicht haben

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Lewis Hamilton: Ferrari hat einen Power-Modus, den wir nicht haben
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
15.06.2019, 07:00

Der Motorenvorteil von Mercedes ist längst Geschichte - Laut Lewis Hamilton hat Ferrari in diesem Bereich mittlerweile einen deutlichen Vorsprung

Es ist kein Geheimnis, dass der Ferrari SF90 seine große Stärke auf den Geraden hat. Beim Topspeed haben die Roten Mercedes und dem Rest des Feldes in diesem Jahr regelmäßig etwas voraus. Lewis Hamilton ist davon überzeugt, dass Sebastian Vettel und Charles Leclerc einen Modus zur Verfügung haben, der es ihnen erlaubt, in gewissen Situationen noch einmal mehr Leistung freizusetzen.

"Das ist keine Vermutung", stellt er klar und erklärt: "Wir haben im Qualifying [in Kanada] gesehen, dass sie in einer Runde drei oder sechs Zehntel oder wie viel auch immer auf den Geraden herausholen." Auch im Rennen sei der Vorteil der Roten unbestreitbar. "Sie waren auf den Geraden so schnell. Sie haben defintiv einen anderen Power-Modus, den wir aktuell nicht haben", ist sich Hamilton sicher.

"Sie drehen plötzlich die Leistung auf, und dann ziehen sie auf den Geraden massiv weg - selbst wenn ich DRS offen habe", schildert Hamilton seine Beobachtungen aus Kanada. Dort fuhr er fast das gesamte Rennen hinter Vettel - und kam bis zur Zielflagge nicht vorbei. "Sie waren auf den Geraden zu schnell", zuckt Hamilton die Schultern und erklärt: "Ich konnte ihn nicht überholen."

"Ich war in den Kurven besser, aber sie waren auf den Geraden schneller. Daher sah es nicht danach aus, dass es passieren würde", so der Brite, der das Rennen am Ende dank einer Zeitstrafe gegen Vettel gewann. "Sie haben beim Motor einen tollen Job gemacht", lobt Hamilton und erklärt: "Sie liegen [beim Antrieb] momentan vor uns." Trotzdem konnte Ferrari in diesem Jahr noch kein Rennen gewinnen.

In den bisherigen sieben Saisonrennen gingen alle sieben Siege an Mercedes. Der SF90 ist auf den Gerade zwar überlegen, doch der Mercedes W10 kann diesen Nachteil in den Kurven ausgleichen. "Es liegt auf jeden Fall Arbeit vor uns. Aber wenigstens haben wir einen guten Kampf", sagt Hamilton und erinnert: "Es ist kein Geheimnis, dass ich es liebe, gegen Ferrari zu kämpfen."

In der Weltmeisterschaft liegt der Brite nach den ersten sieben Rennen mit 162 Punkten klar an der Spitze. Teamkollege Valtteri Bottas auf Rang zwei fehlen bereits 29 Zähler, Vettel auf Platz drei sogar schon 62 - umgerechnet also mehr als zwei Rennsiege. In der Konstrukteurs-WM liegt Mercedes ebenfalls bereits satte 123 Punkte vor Ferrari.

Weitere Co-Autoren: Scott Mitchell. Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann