Formel 1
Formel 1
24 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Event beendet
28 Nov.
-
01 Dez.
Event beendet
12 März
-
15 März
Nächster Event in
88 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
95 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
109 Tagen
16 Apr.
-
19 Apr.
Nächster Event in
123 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
137 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
144 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
158 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
172 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
179 Tagen
R
Le Castellet
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
193 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
200 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
214 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
228 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
256 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
263 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
277 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
284 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
298 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
312 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
319 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
333 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
347 Tagen
Details anzeigen:

Lewis Hamilton: Rassismus wird noch lange ein Problem bleiben

geteilte inhalte
kommentare
Lewis Hamilton: Rassismus wird noch lange ein Problem bleiben
Autor:
06.04.2019, 07:06

Lewis Hamilton hatte sich auf Social Media jüngst zum Thema Rassismus gemeldet: Der Engländer glaubt nicht, dass man dieses Problem bald lösen kann

Rassismus ist in der heutigen Welt immer noch ein großes Thema. Egal ob in der Politik, der Gesellschaft oder einfach beim Sport: Menschen wegen einer anderen Hautfarbe oder Herkunft zu beschimpfen oder diskriminieren, ist ein gegenwärtiges Problem. "Es ist echt verrückt, dass es in der heutigen Zeit noch sehr, sehr prominent ist - es ist überall auf der Welt", meint Weltmeister Lewis Hamilton. "Das ist echt traurig."

Anlass war zuletzt ein Fußballspiel zwischen England und Montenegro, bei dem dunkelhäutige Nationalspieler Englands von montenegrinischen Fans durch Affenlaute und Schmähgesänge rassistisch beleidigt wurden - kein unübliches Bild in Stadien. Hamilton hatte daraufhin bei Twitter gepostet: "Was ihr euch anhören musstet, war verachtenswert, komplett inakzeptabel. In keinem Sport sollte Platz für so etwas sein."

Als Mensch mit dunklerer Hautfarbe ist auch der Mercedes-Pilot ein logisches Ziel, vor allem da er so prominent in den sozialen Netzwerken unterwegs ist. Doch genau durch seine Marke und sein Auftreten kann er auch eine Menge Menschen beeinflussen. "Ich bin in einer privilegierten Situation, dass ich eine Menge Macht habe", sagt er. Doch mit großer Macht kommt auch große Verantwortung - das weiß der Engländer.

Er muss sich genau überlegen, was er postet und zu welchem Thema er seine Meinung abgibt. "Es gibt viele Sachen, die ich nicht poste, die ich eigentlich posten möchte. Man muss eine Balance halten, denn ich habe sowohl ältere Follower als auch jüngere Follower", so Hamilton. Es gebe viele Probleme auf der Welt, und er müsse sich entscheiden, welche er ansprechen möchte.

 

"Einige Dinge kann ich auf Social Media posten, wo Leute dann reagieren und eine Konversation starten", sagt er. Und er hofft, dass unter seinen Followern einige dabei sind, die noch mehr Macht haben, Dinge in der Welt auch wirklich zu ändern und eine Meinung zu erschaffen.

Doch wie man Rassismus aus der Welt schaffen kann, da ist Hamilton überfragt. "Darauf habe ich keine Antwort", zuckt er mit den Schultern. "Vielleicht müssen die Leute einfach mehr dagegen vorgehen. Man sollte etwas tun, und die Leute sollten viel strikter bei dem Thema sein." Er sieht vor allem Eltern in die Pflicht, die ihren Kindern die richtige Botschaft mitgeben sollten. Und diese geben das dann an ihre Kinder weiter.

Allerdings glaubt der Mercedes-Pilot nicht, dass das Problem in naher Zukunft aus der Welt verschwindet. "Es ist toll, wenn Leute Unterstützung leisten, aber es sieht nicht danach aus, als würde sich das irgendwann in naher Zukunft ändern."

Hamilton selbst wurde insbesondere in seiner Anfangszeit in der Formel 1 stark angefeindet. So saßen Fans bei Testfahrten in Barcelona mit schwarzen Perücken und einem schwarzbemalten Gesicht auf der Tribüne. "Hamiltons Familie" stand auf ihren T-Shirts. In der Königsklasse spielt Rassismus vor allem in Foren noch eine große Rolle - auf den Tribünen weniger. Das ist im Fußball beispielsweise anders.

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Red Bull: Verstappen darf anderen Helm verwenden als Gasly

Vorheriger Artikel

Red Bull: Verstappen darf anderen Helm verwenden als Gasly

Nächster Artikel

Ferrari-Teamorder in Bahrain: So hat sich Leclerc widersetzt

Ferrari-Teamorder in Bahrain: So hat sich Leclerc widersetzt
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Lewis Hamilton Jetzt einkaufen
Autor Norman Fischer