Michael Schumacher

Luca di Montezemolo: „Ich glaube noch immer an ein Wunder für Michael Schumacher“

Der ehemalige Ferrari-Präsident und Michael Schumacher wurden in der Zeit des Deutschen bei der Scuderia zu guten Freunden und der Italiener hat auch heute noch Kontakt mit seiner Familie.

Am Dienstag waren es genau zwei Jahre seit Michael Schumachers schwerem Skiunfall. Ein Tag, an dem auch Luca di Montezemolo mit „großer Traurigkeit an dieses Drama“ dachte. „Ich habe eine enge Verbindung mit Corinna, Mick und Gina-Maria und am 3. Januar (Schumachers 47. Geburtstag) werde ich Corinna anrufen“, sagte der Italiener gegenüber der Gazzetta dello Sport.

Laut der Zeitung hat Montezemolo Schumacher seit dessen Karriereende in der Formel 1 allerdings nicht mehr gesehen.

„Trotz der großen Traurigkeit, die ich fühle, glaube ich noch immer an ein Wunder und denke in der Zwischenzeit an die großen Triumphe, die wir zusammen gefeiert haben.“ Als ein Beispiel nennt er den Sieg in Japan im Jahr 2000.

„Da haben wir nach vielen Jahren die Weltmeisterschaft wieder gewonnen. Das Zweite ist ein Nachmittag Ende Oktober 2006, als wir in Monza mit Tränen in den Augen zum letzten Mal sahen, wie er aus einem Ferrari ausstieg.“

Das einzige, was er bedauern würde sei, dass er Schumacher nicht zu Ferrari zurückholen konnte, als der 2010 sein Comeback in der Formel 1 geben wollte und schließlich mit Mercedes auch gegeben hat, sagte Montezemolo.

„Wenn ich meinen Vorschlag eines dritten Autos durchgebracht hätte, dann wäre das für ihn gewesen“, erklärte der 68-Jährige.

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