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Magnussen nimmt P8 auf seine Kappe: Habe die falschen Reifen genommen

Kevin Magnussen gesteht nach dem F1-Sprint in der Emilia-Romagna die falsche Reifenentscheidung getroffen zu haben - Der Däne fiel von P4 auf P8 zurück

Mit Platz vier im Qualifying war Kevin Magnussen einer der großen Gewinner am Freitag im Imola. Nur einen Tag später zählt der Däne mit seinem Rückfall bis auf die achte Position im F1-Sprint zumindest nach verlorenen Positionen zu den größten Verlierern.

Magnussen und Teamkollege Mick Schumacher waren die einzigen Fahrer, die das Sprintrennen auf den Medium-Reifen absolvierten. "Ich war super überrascht, alle auf den Soft-Reifen zu sehen. Wir haben den Soft im Training probiert und gedacht, dass er sich viel zu schnell abnutzen würde", zeigt sich Magnussen verwundert.

"Ich wurde etwas nervös, als ich gesehen habe, dass alle auf den Soft starten. Sie haben mich dann zu Beginn alle überholt, weil sie logischerweise viel schneller waren. Zum Ende hat es sich dann aber etwas ausgeglichen."

Im Nachhinein muss Magnussen gestehen, dass er mit dem Haas-Team die falsche Reifenentscheidung getroffen habe: "Der Soft-Reifen war der richtige für das Rennen gewesen. Trotzdem haben wir noch einen Punkt ergattert und werden morgen von P8 starten, von wo wir hoffentlich noch mehr Punkte holen können."

Der Haas-Fahrer gibt zu, sich mit seiner Einschätzung über den roten Reifen im zweiten Freien Training geirrt zu haben: "Im Training ist der Reifen in Runde 13 eingebrochen und ich hätte erwartet, dass es danach kontinuierlich noch schlechter werden würde."

"Wenn ich mir aber die anderen anschaue, dann hat der Reifen in dieser Zeit zwar nachgelassen, aber sie konnten ihre Pace danach stabilisieren und waren so schnell wie ich", fügt er hinzu. "Der Soft-Reifen war also der richtige, was ich falsch eingeschätzt habe."

Magnussen: DRS-Effekt zu groß

Da es für die Piloten jedoch sehr einfach war, Magnussen auf der Strecke zu überholen, wurde er gefragt, ob der DRS-Effekt möglicherweise aktuell zu groß ist: "Für mich ist das jetzt natürlich leicht zu sagen, weil ich überholt wurde, aber ich denke schon, dass das DRS sehr mächtig war."

Die frühe Safety-Car-Phase, ausgelöst durch das Zusammenkommen zwischen Pierre Gasly und Guanyu Zhou, benachteiligte Magnussen ferner, da die anderen Fahrer weniger Runden auf den nicht so haltbaren Soft-Reifen unter voller Last fahren mussten. "Es war jetzt nicht gerade vorteilhaft für mich, weil der härtere Reifen nicht so schnell wieder auf Temperatur kommt", erklärt der Haas-Pilot.

In der Startphase wurde es zudem ziemlich eng mit Sergio Perez und Daniel Ricciardo. In der TV-Wiederholung war zu sehen, dass sich der Australier und Magnussen in Kurve eins leicht berührt haben. Dies hatte für den Dänen allerdings keine großen Folgen, da er es "nicht einmal gemerkt" habe.

Magnussen schlägt Änderungen am Sprint-Format vor

In Imola hat der Haas-Fahrer sein erstes Sprintrennen absolviert. Mit dem Format scheint er dabei noch nicht ganz zufrieden zu sein: "Das Wochenende ist sehr voll, aber abgesehen davon ist es ganz schön. Man könnte noch Kleinigkeiten ändern, gerade was die Parc-Ferme-Regeln betrifft. Ich denke auch, dass das Qualifying die Startaufstellung für den Sonntag bilden sollte."

Laut Magnussen sei es besonders für die kleineren Teams schwierig, sich bereits nach dem ersten Freien Training für das Wochenend-Set-up zu entscheiden. Die Topteams haben mit ihren Hightech-Simulatoren natürlich ganz andere Voraussetzungen, bereits Wochen vorher eine enge Set-up-Auswahl zu treffen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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