Magnussen wundert sich noch heute über Renault-Punkte in Sochi

Mit Platz sieben beim Grand Prix von Russland holte Kevin Magnussen Renaults bislang einzige Top-10-Platzierung in der Comeback-Saison – Wie geht es weiter?

Im ersten Jahr nach der Übernahme des finanziell ruinierten Lotus-Teams tut sich Renault schwer. In die Top 10 und damit in die Punkteränge hat es das französische Werksteam bei zwölf Saisonrennen nur einmal geschafft: Kevin Magnussen wurde beim Grand Prix von Russland in Sochi Siebter und wundert sich bis heute, wie er das geschafft hat.

"Wir qualifizierten uns für Startplatz 17. Die Strecke lag unserem Auto überhaupt nicht. Dass wir dort Punkte eingefahren haben, war gut", blickt Magnussen auf die sechs bislang einzigen Renault-Zähler in der Formel-1-Saison 2016.

Für die Zukunft ist Magnussen optimistischer. "Wenn man um Platz 15 oder 16 kämpft und jemanden überholt, dann ist das frustrierend, denn es gibt trotzdem keine Punkte. Ich weiß aber, worauf ich hin arbeite. Man kann sich immer motivieren, indem man ans nächste Jahr denkt", so der Däne.

Dabei ist es noch gar nicht sicher, dass Magnussen auch 2017 für Renault an den Start geht. Die Zukunft von Teamkollege Jolyon Palmer ist ebenfalls offen. Neben den beiden aktuellen Stammfahrern werden für die kommende Saison vor allem die Namen Sergio Perez und Esteban Ocon (aktuell Renault-Ersatzfahrer) in Verbindung gebracht.

Perez stand bereits im Winter kurz vor einem Deal mit Renault, unterschrieb dann aber doch für eine weitere Saison bei Force India. Die kürzlich aufgeflogene Webseiten-Panne offenbarte dies.

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