Marcus Ericsson: Verletzungen nach Kollision mit einem Huhn

Beim Training auf seinem Fahrrad kollidierte Sauber-Pilot Marcus Ericsson am vergangenen Wochenende mit einem Huhn. Die Folge war ein Sturz, Abschürfungen und ein schwer beschädigtes Rad.

"Ich kam um eine Kurve und da kam dieses große Huhn auf die Straße gerannt und ich bin mit ihm kollidiert", erklärte der Schwede, der sich beim folgenden Sturz Verletzungen an den Armen und Händen zugezogen hat.

"Ich bin geradewegs auf dem Asphalt geflogen. Mein Rad hatte einen Knacks und es war ein ziemlicher Aufprall. Ich habe einige Prellungen, hatte aber Glück, dass ich mir nichts gebrochen habe. Ich war ungefähr 45km/h schnell."

Das Huhn sei anschließend weggelaufen, sagte Ericsson weiter. "Ich weiß nicht, was sie den Hühnern in Thailand zum Fressen geben, aber das muss ein starkes Huhn gewesen sein."

Ericsson hatte die Pause zwischen dem Grand Prix von Singapur und dem Rennen in Malaysia mit seinem Trainer in Thailand verbracht und erklärte, dass seine Verletzungen in einer Klinik untersucht worden seien und er in Sepang problemlos fahren könne.

"Wir waren in einem Sporthotel und da gibt es eine Klinik. Sie konnten sich um meine Verletzungen kümmern und sie reinigen", sagte der Sauber-Pilot. "Wenn man bei diesem Tempo stürzt, kann man sich leicht das Schlüsselbein brechen oder ähnliches. Ich hatte also wirklich viel Glück."

"Es sind nur Prellungen. Es sieht schlimmer aus, als es ist: das sind nur Vorkehrungen, damit keine Infektionen entstehen", erklärte Ericsson die Verbände. "An den ersten Tagen war ich etwas steif, aber jetzt ist alles zu 100 Prozent okay."

Mit Informationen von Jonathan Noble

 
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