Marko: AlphaTauri wird trotz Budgetgrenze kein Siegerteam werden

Helmut Marko verneint, dass AlphaTauri nur aufgrund der neuen Budgetgrenze mehr Unterstützung von Red Bull erhält und zum Siegerteam wird

Marko: AlphaTauri wird trotz Budgetgrenze kein Siegerteam werden

Wird AlphaTauri zum großen Gewinner der neuen Budgetgrenze? Das B-Team von Red Bull profitiert in Zukunft nicht nur davon, dass die Konkurrenz weniger Geld ausgeben kann als früher, theoretisch hätte Red Bull nun auch überschüssige Kapazitäten aus dem A-Team, die man für seinen Juniorrennstall nutzen könnte.

"Von der Theorie her betrachtet ein guter Plan", sagt Motorsportkonsulent Helmut Marko, "in der Praxis leider nicht durchführbar." Denn der ehemalige Toro-Rosso-Rennstall nutzt auch weiterhin Synergien von Red Bull, die aber in Sachen Produktion gar nicht in der Lage seien, zwei Teams gleichzeitig zu bedienen - schon gar nicht mit reduziertem Personal.

Eine Aufstockung des Teams aus Faenza ist nicht geplant, denn man wolle AlphaTauri zu einem profitablem Geschäft machen, wie Marko gegenüber 'auto motor und sport' anmerkt. Außerdem hätten Angestellte in England wenig Lust, plötzlich nach Italien umziehen zu müssen.

AlphaTauri wird sich auch in Zukunft weiterhin mit der zweiten Geige anfreunden müssen. Denn Red Bull plant mittelfristig auch nur noch einen Windkanal zu benutzen - mit der Priorität auf dem A-Team.

Außerdem sei das Team in Milton Keynes aufgrund der technischen Ausrüstung ohnehin schneller in der Lage, Entwicklungsschritte umzusetzen. "Schon allein da ergibt sich ein Rückstand für AlphaTauri", so Marko. "Wir haben mit zwei Teams gewisse Vorteile, aber die sind bei weitem nicht so groß, dass Alpha Tauri ein Siegerteam werden könnte."

Mit Bildmaterial von Sutton.

geteilte inhalte
kommentare
F1-TV-Rechte Österreich: Übertragen ab 2021 ServusTV und ORF live?
Vorheriger Artikel

F1-TV-Rechte Österreich: Übertragen ab 2021 ServusTV und ORF live?

Nächster Artikel

Andreas Seidl: So laufen Anreise und Co. unter Corona-Bedingungen

Andreas Seidl: So laufen Anreise und Co. unter Corona-Bedingungen
Kommentare laden