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Marko über Verstappen nach P2: Wir dachten, es wäre Ruhe eingekehrt

Max Verstappen muss nach Platz zwei im Qualifying in Melbourne hinter Charles Leclerc ins Rennen gehen - Helmut Marko vermisst die Ruhe beim Niederländer

Max Verstappen musste sich im Qualifying beim Großen Preis von Australien seinen großen Konkurrenten Charles Leclerc geschlagen geben. Der Ferrari-Pilot konnte sich in seiner letzten schnellen Runde am Niederländer vorbeischieben, der seinerseits keine perfekte Runde zusammenbrachte.

"In seinem ersten Versuch hatte Max Probleme in der vorletzten Kurve, wodurch er vier Zehntel verloren hat", sagt Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko nach dem Qualifying gegenüber 'Sky'. Allerdings hätte Verstappens Zeit aus der ersten Runde auch ohne den Fehler nicht für die Poleposition gereicht.

Angesprochen, ob Verstappen aktuell mit dem Kopf durch die Wand will, sagt Marko: "Ich glaube, er geht über das Limit und will etwas zu viel. Wir dachten mit dem WM-Titel, dass da eine gewisse Ruhe eingekehrt ist, aber scheinbar braucht er noch einen Titel, damit er dann einmal ein Qualifying nicht mit so einem Druck angeht."

Verstappen unzufrieden mit dem Auto

Laut Marko wollte Verstappen unbedingt auf Poleposition fahren und hat dabei zu spät gebremst und seine Reifen überfordert. Auch der Red-Bull-Pilot selbst zeigt sich sichtlich unzufrieden nach dem Qualifying. "Es war einfach nicht gut genug. Das ganze Wochenende habe ich mich nicht richtig wohlgefühlt im Auto", so Verstappen.

Platz zwei sei zwar immer noch ein ordentliches Resultat und eine gute Ausgangslage für das Rennen, aber Verstappen sagt, dass ihm das Auto "nicht auf einer einzigen Runde" gelegen habe. "Ich habe am Limit das Selbstvertrauen einfach nicht gehabt und war nur am Kämpfen", fügt er hinzu.

Dabei gibt er zu, dass er bereits die gesamte Saison Balanceprobleme mit dem Auto hat, besonders im Qualifying: "Ich habe bisher noch keinen stabilen Grip gefunden, weder vorne noch hinten. Ich habe noch keine Abstimmung gefunden, wo ich die Kurven richtig attackieren konnte."

In den vergangenen Jahren habe er diese Probleme im Qualifying noch kompensieren können, was ihm in dieser Saison jedoch schwerer fällt. "Ich rede, als ob ich auf P18 wäre, aber es ist schade, weil ich weiß, dass wir noch viel Potenzial mit dem Auto haben", so Verstappen.

"Ich mag zwar ein Auto, was auf der Vorderachse sehr direkt ist, aber wenn es zu viel wird und das Auto nur herumrutscht, kann man es nicht mehr kontrollieren. Wir müssen da einen Mittelweg finden", erklärt der Niederländer.

Für das Rennen am Sonntag zeigt sich das Red-Bull-Team dennoch optimistisch. "Wir sind dabei. Es spielt sich alles im Tausendstel- und Zehntelbereich ab und daher sind wir mit Platz zwei und drei hochzufrieden", sagt Marko.

Erneut Top-Speed-Vorteil für Red Bull

Verstappen will die Probleme aus dem Qualifying gründlich mit dem Team analysieren, erwartet aber, dass sich seine Rennpace "stabilisieren" sollte. Im Rennen könnte das Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Red-Bull-Piloten und Leclerc fortgesetzt werden, obwohl die FIA vor dem Qualifying eine DRS-Zone strich.

"Das ist sicher ein Nachteil für uns. Allerdings haben wir wieder den Vorteil, einen deutlich höheren Top-Speed als Ferrari zu haben. Da müssen wir schauen, wo wir überholen können, ohne gleich wieder zurücküberholt zu werden", erklärt Marko.

Zudem kann sich Marko vorstellen, dass Ferrari im Rennen mit dem "Porpoising" Probleme bekommen könnte: "Ich bin überrascht, denn die Ferraris haben auch heute noch ein ziemlich starkes 'Bouncing' gehabt. Ich hoffe, der Leclerc kann noch klar sehen nach der Renndistanz."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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