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Formel 1 Spielberg 1

Markos Traum von Zuschauern in Spielberg: Politik erteilt klare Absage

Es bleibt wahrscheinlich bei "Geisterrennen" ohne Publikum in Spielberg: Warum die österreichische Politik den Bogen bei Corona nicht überspannen will

"Warum nicht?" Das antwortete Red-Bull-Sportchef Helmut Marko zuletzt auf die Frage, ob die geplanten Formel-1-Rennen in Spielberg vielleicht doch mit Zuschauern ausgetragen werden könnten. Doch der österreichische Sportminister Werner Kogler erteilte dieser Idee nun eine klare Absage: Es bleibt bei "Geisterrennen" ohne Vor-Ort-Publikum.

Kogler sagte in einer Pressekonferenz: "Ich glaube nicht, dass der Beraterstab im Gesundheitsministerium momentan daran denkt, so große Veranstaltungen mit vielen Zuschauern zuzulassen. Das wäre mir neu."

Es werde keine "riesigen Privilegien für bestimmte Gruppen" geben, erklärt Kogler weiter. Die Formel 1 müsse "Grundregeln" einhalten, was aber selbst "im sportlichen Getriebe" möglich sein dürfte, so der Sportminister weiter. "Das Entscheidende werden die Ein- und Ausreisebestimmungen sein."

Damit die beiden geplanten Grands Prix, die die Formel-1-Saison 2020 eröffnen sollen, in Spielberg stattfinden können, müssen alle Formel-1-Beteiligten vor ihrem Besuch am Red-Bull-Ring negativ auf das Coronavirus getestet sein.

Vor Ort wird es strikte Sicherheitsmaßnahmen und weitere Tests für alle Anwesenden geben. Marko hat auch bereits erklärt, was im Falle einer Coronavirus-Infektion im Fahrerlager passieren würde.

Die Streckenbetreiber in Spielberg haben dazu bereits ein Gesundheitskonzept vorgelegt, das die Politik nun prüfen will. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist es aber noch "zu früh" für finale Entscheidungen. Bis zum geplanten Auftaktrennen der Saison 2020 in Spielberg verbleiben noch sechs Wochen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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