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Mathias Lauda: Nikis Nummer noch im Handy gespeichert

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Mathias Lauda: Nikis Nummer noch im Handy gespeichert
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21.12.2019, 07:02

Für Mathias Lauda ist der Tod von Papa Niki immer noch unbegreiflich: Er hat immer noch das Gefühl, dass der dreimalige Weltmeister unter ihnen weilt

Am 20. Mai starb Niki Lauda im Alter von 70 Jahren, doch für seinen Sohn Mathias ist diese Vorstellung auch sieben Monate später immer noch surreal. "Ich kann es bis heute noch nicht glauben, dass er nicht mehr da ist", sagt der 38-Jährige bei 'ServusTV'. Auch heute noch hat er immer das Gefühl, als würde sein Vater jeden Moment zur Tür reinkommen.

"Ich hab immer noch die Nummer auf meinem Telefon gespeichert. Man glaubt immer, er ruft an und fragt, wie es geht", so Lauda jun. Doch das wird nicht mehr passieren. Mathias Lauda sagt, dass es viel Zeit braucht, um den Verlust des Vaters zu verarbeiten. "Es tut extrem weh", sagt er.

Denn Niki Lauda war für ihn einfach eine sehr wichtige Bezugsperson. "Er war einfach der Chef im Haus, der Captain, der für alle Fragen immer den richtigen Rat gegeben hat. Egal ob es um die Beziehung mit meiner Frau, meine Kinder oder meine Arbeit geht. Er wusste immer, wie es geht im Leben. Er war immer ehrlich und geradeaus. Und das fehlt mir extrem", so Lauda.

Für seine eigene Karriere war der Vater aber nie eine Hilfe. "Das war nie ein Thema", sagt der Sohn, der erst mit 21 Jahren überhaupt zum Motorsport kam. Denn Niki wollte nicht, dass sein Sprössling in seine Fußstapfen tritt. Mathias Lauda erinnert sich daran, wie er und sein Bruder Lukas einmal von einem Nachbar zwei Go-Karts gekauft haben.

"Die haben wir dann langsam hergerichtet, und dann konnten die Karts endlich fahren." Auf einem nahegelegenen Parkplatz steckten sich die Brüder einen eigenen Kurs ab - doch als Niki am Wochenende nach Hause kam, war der Spaß vorbei. "Er hat die beiden Karts gesehen und hat sie verkauft. Er hat gesagt, wir dürfen Motocross fahren, aber keine Go-Karts", erinnert sich Lauda.

Trotzdem ist der 38-Jährige gern der Sohn der Rennlegende gewesen. Er sagt: "Ich bin stolz, sein Sohn zu sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer