Mattia Binotto: Das Einzige, was man hört, sind die Rettungssirenen

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto schildert die Coronavirus-Situation in Italien, wie er sie aus der Isolation erlebt und erklärt, wie Ferrari Hilfe leistet

Mattia Binotto: Das Einzige, was man hört, sind die Rettungssirenen

"Meine Familie und ich dürfen uns glücklich schätzen, denn es geht uns gut." Das sagt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto im Gespräch mit 'Sky'. Er wisse um die "sehr schwierigen Zeiten", die vor allem sein Heimatland Italien derzeit durchmache. "Und es tut mir leid für all diejenigen, die nicht so viel Glück haben wie wir."

Die Situation sei so oder so bedrückend: "Hier im Norden Italiens hörst du in den Straßen lediglich die Sirenen der Notfallfahrzeuge. Das fühlt sich seltsam und schlimm an", meint Binotto.

Sein Ratschlag an die Bevölkerung: Durchhalten! "Wir müssen jetzt alle versuchen, stark zu bleiben und müssen die Gesetze respektieren. Mehr kannst du in einer solchen Lage nicht tun. Wichtig ist vor allem: zuhause zu bleiben."

Letzteres gilt jedoch nicht für einige Personen der Ferrari-Belegschaft, die Teile für Beatmungsgeräte produziert, um damit diverse Krankenhäuser in Italien zu unterstützen.

Binotto begrüßt dieses Vorgehen ausdrücklich und meint: "Wenn du mit einem Notfall dieser Größenordnung konfrontiert wirst, dann musst du als Unternehmen all deine Möglichkeiten bündeln und der Sache entschieden entgegentreten. Das machen wir bei Ferrari."

"Vorrangig stellen wir unser Know-how zur Verfügung und unterstützen Ferrari als Unternehmen, damit der Konzern das Mögliche tun kann, um irgendwie zu helfen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen