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Formel 1 Dschidda

Mattia Binotto: F1-Fahrer sind wegen Angriffen noch immer besorgt

Die Formel-1-Fahrer wurden davon überzeugt, das Wochenende in Dschidda fortzusetzen, doch ihre Bedenken wurden ihnen nicht restlos genommen ...

Ein Fahrer-Boykott des Großen Preises von Saudi-Arabien 2022 ist vom Tisch. Bis tief in die Nacht diskutierten die Formel-1-Piloten, ob man das Rennwochenende in Dschidda fortsetzen sollte oder nicht. Mit dem Ergebnis: Es ist sicher genug, grünes Licht für das weitere Event.

Doch alle Bedenken wurden in den langen Besprechungen der letzten Nacht offenbar nicht beseitigt. Jedenfalls meinte Mattia Binotto am Samstagmittag in der Pressekonferenz der Teamchefs: "Ich glaube, sie [die Fahrer; Anm. d. Red.] sind immer noch besorgt."

Aber, so der Ferrari-Teamchef weiter: "Sie hören auf die Zusicherung, die wir ihnen geben, und sie verstehen, wie wichtig es ist, hier zu bleiben und irgendwie zu versuchen, das Rennen zu fahren. Denn das ist die beste Wahl, die wir treffen können."

Tatsächlich stießen die Teamchefs in der Nacht zur fahrerinternen Debatte hinzu. Welchen Einfluss ihre Präsenz und ihre Argumente auf die Entscheidung der Fahrer hatte, ist nicht überliefert. Fest steht jedenfalls, dass sich die Fahrer letztlich nicht zu einem Boykott durchringen konnten. Am Samstagvormittag verschickte die GPDA ein Statement.

In diesem Statement der Fahrergewerkschaft ist die Rede davon, dass es schwierig gewesen wäre, "ein voll fokussierter Rennfahrer" zu bleiben und "natürliche, menschliche Bedenken" auszublenden. Die Situation dürfte die Piloten also noch beschäftigen.

"Das sind keine normalen Fakten, die in der Nähe der Rennstrecke passieren. Diese Bedenken müssen sich in Überlegungen und Diskussionen niederschlagen", gibt sich Binotto verständnisvoll. Gleichzeitig weist er darauf hin: "Wir haben ihnen die Situation erklärt und ihnen zu verstehen gegeben, dass wir in der Tat sicher und geschützt sind."

Das ist ein wichtiger Schritt zur Fortführung des Rennwochenendes gewesen, denn: "Sie haben [es dann] einfach verstanden und unterstützt, dass es wichtig ist, zu bleiben und das Wochenende hier in Saudi-Arabien fortzusetzen und zu fahren. Wenn wir das Land verlassen würden, wäre das nicht die richtige Entscheidung gewesen."

"[Als Teamchef] glaube ich, dass es wichtig ist, [den Fahrern] zuzuhören. Denn es ist ebenso wichtig, ihnen die Überlegungen zu erklären, was wirklich richtig ist." Doch ist es wirklich richtig, ein Event in Saudi-Arabien durchzuziehen, als wäre nichts passiert? Mit diesen Fragen werden die Beteiligten wohl noch eine Zeit lang konfrontiert werden.

McLaren-Teamchef Andreas Seidl merkte an, dass es "ein bisschen gedauert" habe, bis die Fahrer den nötigen "guten Überblick in einer transparenten Art und Weise" über den Angriff im ersten Freien Training bekommen hätten. Seidl weiter: "Ich denke, es war wichtig, die Zeit zu investieren und auch diesen offenen, transparenten Dialog zu führen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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