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Max Verstappen: Endlich Racing statt Fragen über die Tests

Red-Bull-Pilot Max Verstappen will beim Formel-1-Saisonauftakt in Australien endlich Taten sprechen lassen - "Unterm Strich waren die Tests nicht repräsentativ", sagt er

Max Verstappen (Red Bull) hinterließ bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona einen starken Eindruck und brachte sich schon einmal als möglicher Herausforderer für Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) in Stellung. Im Vorjahr konnte der Red-Bull-Pilot drei Siege feiern, 2020 sollen es mehr werden.

Doch der Niederländer weiß um die Schwierigkeit dieses Unterfangens. "Lewis hat viel gewonnen. Mercedes auch. Wir versuchen als Team, ihnen das Leben schwer zu machen", sagt er mit Blick auf Hamiltons Dominanz in der vergangenen Saison.

Der Brite sei, wie auch schon "die letzten paar Jahre", der Mann, den es zu schlagen gilt. Auf die Frage, ob es daran liegt, dass er ein herausragender Fahrer ist oder im besten Auto sitzt, zeigt sich Verstappen diplomatisch: "Lewis und das Team haben großartige Arbeit geleistet. Jetzt liegt es an uns, dass wir ihnen das Leben schwerer machen."

Verstappen: "Ich gebe nicht viel auf Testzeiten"

Beim letzten Formel-1-Test in Barcelona fuhr der Red-Bull-Pilot die zweitbeste Zeit hinter Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, allerdings auf einem gebrauchten Reifen. Auf eine Zeitenjagd mit dem weichsten Gummi verzichtete er.

Verstappen erklärt: "Ich gebe nicht viel auf die Testzeiten. Wir wissen nicht, wie die anderen gefahren sind. Manche Tage waren sehr windig, andere nicht. Manchmal war es bewölkt, manchmal sonnig. Wirklich schwer zu sagen. Wir haben unser eigenes Programm durchgezogen. Das ganze. Wir sind zufrieden."

Ganz reibungslos verlief sein Test dann aber doch nicht, denn der Niederländer mauserte sich zum Drehkönig in Barcelona. Insgesamt sechs Mal war es übers Limit gegangen und hatte sich mit seinem RB16 gedreht. Einmal blieb er im Kies stecken.

Formel-1-Saisonstart in Australien lang ersehnt

Doch Verstappen sieht seine Dreher entspannt. "Es war windig, und es ist gut, wenn man die Limits auslotet. Das ist aber nichts, was uns Sorgen macht", erklärt er. "Natürlich kann's immer noch besser laufen, aber das wird jeder sagen."

Jetzt blickt der 22-Jährige nach vorn und kann es kaum erwarten, an diesem Wochenende in die Saison zu starten: "Ich freue mich wirklich drauf, dass es jetzt endlich losgeht und wir endlich keine Fragen über die Tests mehr beantworten müssen! Unterm Strich waren die Tests nicht repräsentativ. Jeder hat nur sein Ding gemacht."

Mit Bildmaterial von LAT.

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