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Max Verstappen: Steilkurven ergänzen "neue Dimension" in Zandvoort

Max Verstappen freut sich auf sein Heimrennen in Zandvoort und erklärt, dass die Strecke durch den Umbau noch besser geworden sei - Druck mache er sich nicht

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Max Verstappen: Steilkurven ergänzen "neue Dimension" in Zandvoort

Am 3. Mai 2020 bekommt Max Verstappen in Zandvoort sein erstes echtes Heimrennen in der Formel 1. Erstmals seit 1985 steht der Große Preis der Niederlande wieder im Kalender der Königsklasse. In Zandvoort hat man sich nicht lumpen lassen und die Strecke gleich noch einmal umgebaut. Den umgebauten Kurs mit jetzt zwei Steilkurven durfte Verstappen bereits testen.

Der Red-Bull-Pilot, der die neue Strecke in einem alten RB8 umrunden durfte, bewertet den Umbau "sehr positiv" und verrät: "Ich fand schon immer, dass die Strecke super ist. Aber die Steilkurven fügen definitiv noch einmal eine neue Dimension hinzu." Vor allem die umgebaute Zielkurve "Arie Luyendijkbocht", die jetzt an Indianapolis erinnert, hat es Verstappen angetan.

"Alle denken, dass sie ziemlich einfach ist, weil man sie sowieso mit Vollgas fährt. Aber man muss auch DRS und die Kräfte in der Steilkurve bedenken. Insgesamt denke ich, dass die Kurve eine ziemliche Herausforderung ist", sagt der Niederländer und ergänzt: "Es spielt auch für die Reifen eine Rolle. Mit neuen Reifen kann man eine engere Linie fahren."

"Aber mit alten Reifen braucht man einen guten Ausgang und muss deswegen vielleicht etwas höher in der letzten Kurve fahren", erklärt Verstappen, der sich bereits auf sein Heimrennen freut. "Es wird immer etwas Besonderes sein, zu einem echten Grand Prix herzukommen", so der 22-Jährige, der aber auch klarstellt, er wolle sich davon nicht zu sehr ablenken lassen.

"Wir wollen das Rennen einfach gewinnen. Diese Ambition muss man haben, ansonsten sollte man gleich zuhause bleiben", betont Verstappen. Daher habe er für seinen Heim-GP keinen anderen Ansatz und spüre auch keinen zusätzlichen Druck. "Ich versuche, es gar nicht zu sehr als Heimrennen zu sehen", erklärt er und ergänzt, er wolle möglichst "entspannt" in das Wochenende gehen.

Abgesehen vom Rennsieg hofft er in Zandvoort übrigens auch noch auf den Rundenrekord - aus einem speziellen Grund. "Vielleicht können wir einen Rekord aufstellen, der nie mehr gebrochen wird", erklärt er im Hinblick auf das neue Reglement 2021. Weil die Formel 1 ab 2021 mehrere Sekunden langsamer werden soll, könnte der 2020er-Rekord zumindest einige Jahre unangetastet bleiben.

Mit Bildmaterial von Geobrugg.

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