Max Verstappen: Suche mir meinen Teamkollegen nicht aus

Max Verstappen will sich in die Fahrerentscheidung bei Red Bull nicht einmischen, hat aber wenig warme Worte für Alexander Albon übrig

Max Verstappen: Suche mir meinen Teamkollegen nicht aus

Alexander Albon, Sergio Perez oder doch Nico Hülkenberg? Wer 2021 das zweite Cockpit bei Red Bull bekommen wird, ist aktuell noch offen. Erst nach Saisonende möchte der Rennstall entscheiden, wer im kommenden Jahr für das Team fahren darf. Mit Max Verstappen tauschen sich Teamchef Christian Horner und Motorsportkonsulent Helmut Marko zwar aus, dass er dabei viel zu sagen hat, glaubt er aber nicht.

"Sie reden natürlich mit mir, aber das kann alles sein: Formel 1, Privates", sagt Verstappen. "Natürlich kommt auch das Thema manchmal, aber am Ende treffe ich die Entscheidung nicht. Ich überlasse das natürlich ihnen und mische mich nicht ein. Ich werde einfach sehen, was passiert", so der Niederländer.

Bekannt ist, dass Verstappen vor allem zu Nico Hülkenberg ein gutes Verhältnis pflegt. Vermutlich wäre der Deutsche daher der Wunschkandidat von ihm. Seinen aktuellen Teamkollegen Alexander Albon hatte er hingegen zuletzt mehrfach kritisiert. In Bahrain fand er Albons Leistung trotz des Podestplatzes etwa nicht wirklich herausragend.

Auf den Thailänder angesprochen, gibt sich Verstappen ziemlich bedeckt - etwa, ob er auch etwas von Albon gelernt hat: "Ich habe gelernt, immer auf mich selbst zu schauen", winkt er ab. "Es hat keinen Sinn, auf deinen Teamkollegen zu schauen. Denn wenn du anfängst zu kopieren, bist du immer langsamer. Ich konzentriere mich nur auf mich selbst."

Auch der Frage, ob er Albon vermissen würde, wenn er nicht mehr Teamkollege wäre, weicht er aus: "Das ist im Moment nicht der Fall, also sollten wir nicht darüber reden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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