Max Verstappen: Team war Schuld an schlechtem Start in Monza

Red-Bull-Racing-Pilot Max Verstappen sagt, dass sein schlechter Start beim Grand Prix von Italien in Monza darauf zurückzuführen sei, dass der RB12 "zu aggressiv" abgestimmt war.

"Ich habe die ganz normale Startprozedur durchgeführt, aber die Drehzahl ging zu weit nach unten, weil das Team das Auto etwas zu aggressiv abgestimmt hatte," erklärte Verstappen im niederländischen Fernsehen. "Damit das Auto nicht abstirbt, wie ein normales Straßenauto, gibt es in einem Formel 1 ein Programm, das sehr schnell in den Leerlauf schaltet. Wenn man aber die Kupplung noch einmal ziehen und den ersten Gang erneut einlegen muss, verliert man sehr viel Zeit."

Verstappen war am Start von Platz 7 auf Rang 12 zurückgefallen und betonte, dass er nichts hätte tun können, um den schlechten Start zu verhindern.

"Dieses Mal war es das Team. So etwas kann passieren. Jede Abstimmung ist so nah am Limit wie möglich, um den bestmöglichen Start zu haben und dieses Mal ging es schief", sagte der 18-Jährige weiter. "Wir hatten die gesamte Saison über gute Starts, das kann also passieren."

"Man gewinnt und verliert gemeinsam", betonte er. "Solche Dinge können passieren. Natürlich analysiert man das und schaut, was man verbessern kann und wie der Start verbessert werden kann."

Sein Team hätte ihm nach dem Rennen genau erklärt, was passiert sei, sagte Verstappen. "Jeder gibt sein Bestes und darf auch mal einen Fehler machen. Wenn man als Teamchef jeden bestraft, der mal einen Fehler gemacht hat, dann werden alle Angst haben, ans Limit zu gehen."

Mit Informationen von Tim Biesbrouck und Erwin Jaeggi

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Italien
Rennstrecke Autodromo Nazionale Monza
Fahrer Max Verstappen
Teams Red Bull Racing
Artikelsorte News
Tags formel 1, monza, verstappen