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McLaren: Änderungen werden erst 2020 voll greifen

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McLaren: Änderungen werden erst 2020 voll greifen
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
14.06.2019, 15:04

McLaren weiß, dass sich die strukturellen Änderungen im Team erst auf die Performance des 2020er-Boliden auswirken werden

Das McLaren-Team glaubt, trotz des bislang soliden Saisonauftakts, erste Lorbeeren für die Umstrukturierung des Teams erst 2020 ernten zu können. Mit Teamchef Andreas Seidl und Techniker James Key wurden zwei Schlüsselfiguren bei den Briten in den vergangenen Monaten neu besetzt.

"Das volle Ausmaß der ganzen Änderungen, die bereits im Vorjahr in die Wege geleitet wurden, werden wir erst nächstes Jahr sehen", glaubt der Deutsche. "Das ist das erste Auto, das wieder in einen normalen Entwicklungsrhythmus fällt."

Das Traditionsteam konnte sich nach einer schwierigen 2018er-Saison (WM-Rang sechs) erfangen. Aktuell führt die Truppe aus Woking das Mittelfeld an. Allerdings liegt Renault nur zwei Punkte zurück. Seidl nahm seine Arbeit erst im Mai diesen Jahres pünktlich zum Europaauftakt auf, Key ist seit Ende März dabei.

"Es ist natürlich schön, in der WM Vierter zu sein. Aber uns ist klar, dass es eng zugeht. Es braucht nur ein gutes Rennen eines der anderen Mittelfeld-Teams, mit beiden Autos in den Punkten, und schon ist der Vorsprung dahin", bleibt der Deutsche realistisch.

Andreas Seidl

McLaren-Teamchef Andreas Seidl ist seit Mai im neuen Amt

Foto: LAT

Die Entwicklung des MCL34 lobt er, es seien seit Saisonbeginn "gute Schritte nach vorne" gemacht worden. "Wir haben ein Auto, das auf die Entwicklungen anspricht, die wir an die Strecke bringen. Da ist viel positives Momentum, und die Stimmung im Team ist ebenfalls positiv."

Das erleichtert dem Neo-Teamchef die Arbeit. Insgesamt sechs Wochen führt er die Mannschaft nun, er müsse erst noch alle Vorgänge verstehen. Blickt er auf die ersten Rennen mit dem Team zurück, kann Seidl zwei Trends erkennen.

"Es gibt die Strecken mit langen Geraden. Das mögen unsere Autos mehr als Strecken wie Monaco oder Barcelona", lautet die erste Analyse - obwohl weder Lando Norris noch Carlos Sainz in Kanada punkten konnte. "Und es sieht so aus, dass die Rennpace in den meisten Rennen etwas besser ist als im Qualifying."

Wann wird sich Seidls Arbeit endgültig auf die Performance von McLaren auswirken? "Sobald du mit dem Auto im Winter testen gehst, siehst du die Stärken und Schwächen. Da fängst du schon an, über das nächstjährige Auto nachzudenken."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer