McLaren: Alonsos Start in Indianapolis ist Teil eines "größeren Ganzen"

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McLaren: Alonsos Start in Indianapolis ist Teil eines
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Petra Wiesmayer
14.04.2017, 14:39

McLaren hat angedeutet, dass Fernando Alonsos Start beim diesjährigen Indy 500 Teil eines "größeren Ganzen" sei und dabei helfen solle, ihn zu überzeugen, auch 2018 beim Formel-1-Team zu bleiben.

Fernando Alonso, McLaren
Eric Boullier, McLaren, Rennleiter
Fernando Alonso, McLaren, MCL32
Fernando Alonso, McLaren
Eric Boullier, McLaren, Rennleiter
Eric Boullier, McLaren, Rennleiter
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, McLaren, MCL32
Fernando Alonso, McLaren

Das Team aus Woking hat den noch nie dagewesen Schritt gemacht, für Alonso ein Auto beim 500-Meilen-Rennen in Indianapolis einzusetzen. Alonso wird daher den Grand Prix von Monaco verpassen, um bei dem berühmten IndyCar-Rennen starten zu können.

Nachdem Alonso kein Geheimnis daraus gemacht hat, dass er der erste Mann nach Graham Hill werden will, der die Dreifachkrone mit Siegen in Monaco, Indy und Le Mans gewinnt, ist die Aussicht, dass er das neben der Formel 1 tun kann etwas, das McLaren ihm über andere Teams anbieten kann.

Auf die Frage, ob das Teil eines Angebots sei, Alonso zu einem Vertrag für 2018 zu überreden, sagte Rennleiter Eric Boullier: "Wieso nicht, wer weiß? Jeder hat seine eigenen Tricks, wenn es um Vertragsverhandlungen geht."

Nachdem Monaco für McLaren wohl die beste Gelegenheit auf ein gutes Ergebnis in dieser Saison ist, ist dem Team klar, welche Chance auf wertvolle Meisterschaftspunkte es verpassen könnte.

Boulier sagt aber, dass die Entscheidung, Alonso in Indy fahren zu lassen, aufgrund der größeren Bedeutung für die Zukunft gerechtfertigt sei – und aufgrund der Tatsache, dass man in Jenson Button einen hochqualifizierten Ersatz habe.

"Das ist Teil eines größeren Ganzen", sagte Boullier auf die Frage, was es das Team kosten könnte, dass Alonso in Monaco nicht dabei ist.

"Erst muss ich Jenson ins Auto bekommen, also habe ich einen weiteren Weltmeister, der das Beste aus dem Auto herausholen kann."

"Wir haben Stoffel [Vandoorne], von dem wir glauben, dass er riesiges Potential hat und auch sehr gut sein wird. Er hat in der GP2 in Monaco gewonnen, also kennt er das Rennen da, und außerdem ist es dann keinen verpasste Gelegenheit. In größerem Umfang gesehen ist es für McLaren-Honda lohnender."

"Wir haben mit Honda eine starke Beziehung und Partnerschaft. Wir wollen zeigen, dass wir konkurrenzfähig sein können. Das ist Teil des Vermächtnisses der Vergangenheit, als McLaren beim Indy 500 fuhr und gewann."

"Es ist auch unser bester Markt – der 1. Markt bezüglich der kommerziellen und Automobilseite. Es gibt bei diesem Projekt also eine Menge positiver Aspekte, die Teil dabei sind, mit Honda und Alonso eine längerfristige Beziehung aufzubauen."

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Autor Jonathan Noble
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