Alle Motorenpartner von McLaren in der Formel 1 seit 1966

Mit Renault bekommt McLaren in der Formel-1-Saison 2018 einen neuen Motorenpartner. Es ist nicht die erste französische Marke, mit der das britische Traditionsteam zusammenarbeitet.

In unserem Rückblick auf die Motoren-Historie von McLaren befassen wir uns mit sämtlichen Herstellern, mit denen McLaren als Rennteam seit 1966 in der Formel 1 an den Start gegangen ist. Nicht berücksichtigt sind die Motorenmarken, die von McLaren-Kundenteams eingesetzt wurden.

1966: Serenissima und Ford

1966: Serenissima und Ford
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In seiner Debütsaison 1966 trat McLaren in der Formel 1 einerseits mit den italienischen Serenissima-Triebwerken an, fuhr aber auch mit Ford. Mit beiden Marken gab es Punkte für das Team.

1967: BRM

1967: BRM
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Mit BRM-Aggregaten aus Großbritannien ging es für McLaren in die 2. Formel-1-Saison. Erneut sicherte sich das Team Punkte und belegte WM-Rang 10.

1968: Ford und BRM

1968: Ford und BRM
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Wieder wechselte McLaren den Motorenpartner: Ab 1968 gab der Rennstall dem berühmten Ford-Cosworth DFV 3,0 V8 eine Chance. Prompt gelangen die ersten Siege und WM-Platz 2. Parallel dazu kamen, allerdings weniger erfolgreich, erneut BRM-Motoren zum Einsatz.

1969: Ford

1969: Ford
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In der Formel-1-Saison 1969 wechselte McLaren endgültig zu Ford und erzielte wiederum einen Sieg.

1970: Alfa Romeo und Ford

1970: Alfa Romeo und Ford
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Für Andrea de Adamich im M14D setzte McLaren erstmals und einmalig Alfa-Romeo-Triebwerke ein. Punkte blieben bei dieser kurzen Zusammenarbeit aber aus. Mit Ford-Motoren erreichte McLaren zeitgleich zwar keine Siege, hielt sich aber in den Top 5 der Gesamtwertung.

1971-1983: Ford

1971-1983: Ford
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Von 1971 bis 1983 fuhr McLaren ausschließlich mit Ford-Cosworth-Motoren in der Formel 1. In diese Zeit fiel auch der 1. WM-Titelgewinn mit Emerson Fittipaldi (1974; Foto) oder der 1. Triumph in der Konstrukteurswertung im gleichen Jahr.

1983-1987: TAG (Porsche)

1983-1987: TAG (Porsche)
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Ab 1983 (Foto) setzte McLaren Porsche-Motoren ein, die jedoch unter der Bezeichnung TAG verwendet wurden – benannt nach einem Großsponsor des Teams. Erneut erzielte McLaren etliche Siege und holte mehrere WM-Titel, unter anderem mit F1-Rückkehrer Niki Lauda (1984).

1988-1992: Honda

1988-1992: Honda
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Die goldene Ära von McLaren in der Formel 1: Mit Alain Prost und Ayrton Senna in den beiden Autos fuhr das britische Traditionsteam dank Honda-Power von Erfolg zu Erfolg. Die Saison 1988 (Foto) gilt bis heute als eine der erfolgreichsten aller Zeiten. Prost und Senna gewannen 15 von 16 Rennen und WM-Titel am Fließband.

1993: Ford

1993: Ford
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Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Honda wechselte McLaren für ein Jahr zurück zu Ford. Das Team blieb konkurrenz- und siegfähig, doch der erneute Titelgewinn war nicht möglich.

1994: Peugeot

1994: Peugeot
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Mit dem neuen Partner Peugeot gelang McLaren erstmals seit 1980 kein Rennsieg in der Formel 1. Schon nach nur einer Saison wurde ein Schlussstrich unter die Liaison gezogen.

1995-2014: Mercedes

1995-2014: Mercedes
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Nach den enttäuschenden Jahren mit Ford und Peugeot leitete McLaren mit dem Wechsel zu Mercedes 1995 einen Neubeginn ein, der sich 1998 (Foto) und 1999 mit dem WM-Titelgewinn durch Mika Häkkinen bezahlt machte. McLaren kam so in den Genuss von insgesamt 3 Triebwerks-Generationen von Mercedes: Bis 2005 wurde der 3,0-Liter-V10 eingesetzt …

1995-2014: Mercedes

1995-2014: Mercedes
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… ab 2006 fand der 2,4-Liter-V8-Motor Verwendung in den McLaren-Autos und trug Lewis Hamilton 2008 (Foto) zum WM-Titelgewinn, und …

1995-2014: Mercedes

1995-2014: Mercedes
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… 2014 nahm McLaren einmalig mit dem brandneuen 1,6-Liter-Turbomotor von Mercedes an der Formel 1 teil.

2015-2017: Honda

2015-2017: Honda
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Mit viel Enthusiasmus starteten McLaren und Honda 2015 in ihre "Revival"-Partnerschaft, doch die Neuauflage wurde der "goldenen Ära" der 1980er-Jahre nie gerecht. McLaren und Honda fuhren von einer Enttäuschung in die nächste, am Ende stand 2017 (Foto) die (vorzeitige) Trennung. Das machte die Bühne frei für …

2018: Renault

2018: Renault
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… Renault, den 2. französischen Motorenpartner in der McLaren-Historie. Und mit dem neuen Triebwerk will McLaren ab 2018 wieder zurück zu alter Stärke finden. Das Ziel ist, die seit 2013 anhaltende Durststrecke ohne Sieg zu beenden.

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Teams McLaren
Artikelsorte Fotostrecke
Tags alfa romeo, brm, ford, ford-cosworth, honda, mclaren, mercedes, peugeot