McLaren muss bei Fahrerwahl für 2017 "rational" und nicht "emotional" entscheiden

Wer bekommt 2017 das Cockpit neben Fernando Alonso? Jenson Button oder Stoffel Vandoorne? Laut McLaren-Renndirektor Eric Boullier darf sich das Team nicht von Emotionen beeinflussen lassen.

"Wir müssen eine Entscheidung treffen, die in die McLaren-Strategie passt", sagte Boullier im Gespräch mit Motorsport.com. "Es gibt Für und Wider, aber Ron [Dennis], ich und die Teilhaber können uns dabei nicht von Emotionen leiten lassen."

Man müsse rational denken, was das Team in den nächsten Jahren erreichen wolle, erklärte der Franzose. Auf die Frage, ob man deshalb auf eine langfristige Strategie mit Vandoorne oder eher auf eine kurzfristige mit Button setzen würde, meinte Boullier: "Wir brauchen beides." 

"McLaren hat in den letzten beiden Jahren eine tiefgreifende Veränderung durchgemacht und mit Honda an Bord als neues Mitglied in der Formel 1, können wir sowohl mittel- als auch langfristig planen. Wir werden also sehen."

Jenson Buttons Vertrag mit McLaren läuft Ende diesen Jahres aus und das Team hat einigen Konkurrenten, die Interesse an Vandoorne gezeigt haben, bereits erklärt, dass der Belgier einen Vertrag in Woking habe. So kann man ihn jederzeit in die Formel 1 holen. 

Nächsten Monat wird man sehen, ob McLaren auch im kommenden Jahr unter den neuen Regeln auf Erfahrung – Jenson Button – setzt, oder auf Jugend – Stoffel Vandoorne. Laut Eric Boullier soll die schwierige Entscheidung, wer im zweiten McLaren sitzen wird, im September fallen.

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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