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McLaren: Neue Regeln "schmerzhaft", aber ein "Sieg für die Formel 1"

Zak Brown und Andreas Seidl erklären, warum die nun verabschiedeten Formel-1-Regeln für McLaren Fluch und Segen zugleich sind

McLaren: Neue Regeln "schmerzhaft", aber ein "Sieg für die Formel 1"

McLaren hat für eine niedrige Budgetobergrenze gekämpft. Die tatsächliche Umsetzung davon ist weniger extrem, doch das britische Traditionsteam wird dennoch empfindlich getroffen: Die McLaren-Gruppe sieht sich (auch aufgrund der Coronavirus-Situation) zum Abbau von insgesamt 1.200 Arbeitsplätzen gezwungen, rund 70 davon entfallen auf den Formel-1-Rennstall.

Das ist die neue Realität im Grand-Prix-Sport, die McLaren-Boss Zak Brown aber nicht als Niederlage verstanden wissen will. Er meint vielmehr: "Es ist ein Sieg für die Formel 1, ein entscheidend wichtiger Moment für unseren Sport."

Die Budgetobergrenze, zunächst in Höhe von 145 Millionen Dollar (rund 132 Millionen Euro), komme jetzt gerade recht. "Die Formel 1 war bereits seit geraumer Zeit finanziell instabil. Hätten wir nicht eingegriffen, wir hätten die Zukunft der Formel 1 und ihrer Teilnehmer riskiert", sagt Brown.

McLaren muss schrumpfen

Er gratuliere allen an den neuen Regeln Beteiligten dazu, "gemeinschaftlich und entschlossen" zu einer Lösung beigetragen zu haben.

McLaren-Teamchef Andreas Seidl spricht indes bereits von einer "großen Herausforderung", die sein Team infolge der Neuregelungen zu meistern habe: "Es wird schwierig und schmerzhaft in den nächsten Monaten, unsere Arbeitsweise anzupassen und das Team auf das richtige Maß zu reduzieren."

Mit der Ankündigung des Stellenabbaus im großen Stil habe McLaren bereits vor der Verkündung der neuen Regeln erste Schritte eingeleitet. "Leider", so sagt Seidl dazu, "werden wir Teammitglieder verlieren. Unser Ziel ist jedoch, das effizienteste Team mit der perfekten Größe zu werden."

Regelbestätigung sorgt für Klarheit

Wie Seidl betont, seien "Kooperation und Verständnis" unter den McLaren-Mitarbeitern groß, zumal nun die Coronavirus-Zwangspause im Werk in Woking ende und der normale Betrieb wiederbeginne.

"Aus diesem Grund ist es wichtig, Klarheit über die diversen Regeln zu haben", erklärt Teamchef Seidl. "So können wir unsere Arbeit an den Autos wieder aufnehmen und wir verstehen, was uns in Zukunft bei den Regeln erwartet."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Stefan Ehlen