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McLaren-Teamchef Seidl optimistisch: Auto reagiert auf Updates

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McLaren-Teamchef Seidl optimistisch: Auto reagiert auf Updates
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
22.05.2019, 12:25

Im Gegensatz zum Vorjahr scheint McLaren in der Entwicklung ein Schritt in die richtige Richtung gelungen zu sein, bestätigt Teamchef Andreas Seidl vor Monaco

Das McLaren-Team hofft, dass sich die Entwicklungen des MCL34 weiterhin positiv auf die Performance der Mannschaft auswirken. Bereits die Updates am Spanien-Wochenende hätten deutlich besser funktioniert als im Vorjahr, behauptet das Team.

Beim ersten offiziellen Auftritt des neuen McLaren-Teamchefs Andreas Seidl wurde sogleich ein großes Update ans Auto der Briten gebracht, inklusive einer Konzeptänderung am Frontflügeldesign. Obwohl der Deutsche die neuen Teile nicht überbewertet, hat er positiv vernommen, dass sich das Update auf die Performance ausgewirkt hat.

Das Team konnte mit Carlos Sainz auf den achten Rang fahren und steht nun in der Konstrukteurs-Wertung an vierter Stelle, an der Spitze des Mittelfelds. Im Vorjahr lag das Team zu jenem Zeitpunkt in der Weltmeisterschaft auf dem fünften Rang. Das Auto sorgte mit den nötigen Updates damals allerdings nicht für eine Verbesserung.

Daten von Rennstrecke & Simulationen stimmten überein

"Das Gute ist, dass das Auto in diesem Jahr auf die Updates reagiert, die wir bringen. Sofern ich das mitbekommen habe, war das im Vorjahr das Problem. Dass das Auto einfach nicht auf Änderungen reagiert hat, egal was sie gemacht haben", so Seidl.

In diesem Jahr hat der MCL34 bislang gut reagiert, stellt er fest. Das gebe dem gesamten Team Hoffnung und sorge für eine positive Stimmung innerhalb des Teams. "Wir alle wissen, dass wir in einem Entwicklungskampf im Mittelfeld stecken. Es geht darum, ein Auto zu haben, dass man über die gesamte Saison weiterentwickeln kann."

Zwar hat es McLaren in Spanien nicht in das Q3 geschafft, dennoch glaubt Seidl an einen guten Schritt vorwärts, besonders beim Chassis, das in China noch einige Schwachstellen aufwies. "Als wir das Auto auf die Strecke geschickt haben, konnten wir sofort sehen, dass die Updates funktionieren."

Die Daten von der Rennstrecke und aus den Simulationen haben übereingestimmt. "Das ist gut." Was die Performance von Spanien angehe, habe man ähnliche Charakteristika wie schon in China erkennen können. "Dort hatten wir definitiv mehr Schwierigkeiten mit der Performance." Besonders in langsamen Kurven hat McLaren Aufholbedarf.

 

Foto: Mark Sutton / Sutton Images

"Natürlich" sei es immer eine kleine Enttäuschung, wenn es die Fahrer nicht in das Q3 schaffen, aber das Potenzial des Boliden tröste über diese Tatsache hinweg. Generell ist Seidl aber noch nicht in der Lage, um genau zu beurteilen, was es braucht, um das Team nach vorn zu bringen.

"Ich bin nicht einer von denen, die große Reden halten und schnelle Entscheidungen fällen", stellt er seinen Managementstil klar. "Ich denke, es ist jetzt wichtig, dass ich mir die Zeit nehmen, um mich wirklich in die Details einzuarbeiten, was in Woking existiert und wie das Team arbeitet."

Seit Mai ist Seidl in seiner Funktion für McLaren tätig, der Grand Prix von Monaco wird sein zweiter öffentlicher Auftritt in Teamkleidung sein. "Es ist wichtig, einen klaren Plan und Ambitionen gemeinsam mit Zak auszuarbeiten, wie wir die nächsten Jahre angehen wollen."

"Blicken wir voraus, dann erwarten uns große Herausforderungen mit dem neuen Reglement", spricht Seidl die Änderungen für die Saison 2021 an. Er begreift diesen Wandel aber als Chance für McLaren, um sich wieder an die Weltspitze heranzutasten.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Maria Reyer